inständig
Dringlich, flehentlich und nachdrücklich. Beschreibt die Art einer Bitte, eines Wunsches oder einer Warnung.
Sie bat ihn inständig, ihr zu helfen.

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Dringlich, flehentlich und nachdrücklich. Beschreibt die Art einer Bitte, eines Wunsches oder einer Warnung.
Sie bat ihn inständig, ihr zu helfen.

„Inständig“ wird fast immer als Adverb verwendet, das ein Verb näher beschreibt. Die Verwendung als Adjektiv vor einem Nomen (z.B. „eine inständige Bitte“) ist selten und klingt oft formell oder literarisch.
Er hat mich inständig gebeten, ihm noch eine Chance zu geben.
Das Wort wird typischerweise mit Verben des Bittens, Wünschens oder Warnens kombiniert. Häufige Verbindungen sind „inständig bitten“, „inständig flehen“, „inständig hoffen“ und „inständig warnen“.
Wir hoffen inständig, dass alles gut wird.
Das Wort hängt mit „in“ und „stehen“ zusammen. Es drückt aus, dass jemand bei seiner Bitte oder seinem Wunsch „dabeisteht“ und nicht nachgibt, also darauf besteht.
Sie flehte inständig um Verzeihung.
„dringend“ und „inständig“ können beide bei Bitten, Wünschen oder Warnungen zeigen, dass etwas sehr wichtig ist. „dringend“ ist dabei neutraler und im Alltag sehr häufig: Man braucht etwas dringend oder bittet dringend um eine Antwort. „inständig“ klingt persönlicher und emotionaler. Es passt besonders, wenn jemand sehr ernst, fast flehend bittet oder warnt. Deshalb ist „inständig“ nicht für jede normale Eile passend. Merksatz: „dringend“ heißt vor allem unbedingt, „inständig“ heißt mit viel Gefühl und großem Ernst.

Die Mutter bat ihr Kind inständig, nicht allein zum See zu gehen.
Bitte ruf mich dringend zurück, wenn du die Nachricht hörst.