der Jesuit
Ein Mitglied des katholischen Ordens „Gesellschaft Jesu“ (Societas Iesu), der für seine Bildungsarbeit und Missionstätigkeit bekannt ist.
Papst Franziskus ist der erste Jesuit in diesem Amt.

Jesuit
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Ein Mitglied des katholischen Ordens „Gesellschaft Jesu“ (Societas Iesu), der für seine Bildungsarbeit und Missionstätigkeit bekannt ist.
Papst Franziskus ist der erste Jesuit in diesem Amt.

Der Jesuitenorden ist historisch für seine hohe Bildung und intellektuelle Tradition bekannt. Aus diesem Ruf entwickelte sich die übertragene Bedeutung einer Person, die sehr schlau und komplex argumentiert.
Viele Universitäten wurden von Jesuiten gegründet.
Das zugehörige Adjektiv ist „jesuitisch“. Es kann sich sowohl auf den Orden beziehen als auch auf die übertragene Bedeutung einer spitzfindigen Argumentation.
Er besuchte ein jesuitisches Gymnasium.
Die abwertende, übertragene Bedeutung erkennen Sie an Wörtern aus dem Bereich Diskussion und Argumentation, wie „Argument“, „raffiniert“ oder „spitzfindig“. Die wörtliche Bedeutung steht meist in einem religiösen Kontext.
Seine spitzfindige Antwort war die eines echten Jesuiten.
„der Priester“ und „der Jesuit“ gehören beide zum katholischen Bereich, meinen aber nicht dasselbe. Ein Priester ist ein geweihter Amtsträger, der zum Beispiel die Messe leiten kann. Ein Jesuit ist ein Mitglied eines bestimmten katholischen Ordens, der „Gesellschaft Jesu“. Ein Jesuit kann Priester sein, muss aber als Wort zuerst die Ordenszugehörigkeit bezeichnen. Die Wörter können verwechselt werden, weil viele Jesuiten auch religiöse Aufgaben übernehmen. Wenn das Amt wichtig ist, sagt man „Priester“. Wenn der Orden wichtig ist, sagt man „Jesuit“.

Der Jesuit arbeitete viele Jahre an einer Schule in München.
Der Priester leitete am Sonntag die Messe in der kleinen Kirche.