
kategorisch
In einer Weise, die absolut, entschieden und keinen Widerspruch, keine Ausnahme oder Diskussion duldend ist; unmissverständlich.
Sie schloss eine Zusammenarbeit mit der Konkurrenz kategorisch aus.
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In einer Weise, die absolut, entschieden und keinen Widerspruch, keine Ausnahme oder Diskussion duldend ist; unmissverständlich.
Sie schloss eine Zusammenarbeit mit der Konkurrenz kategorisch aus.

In der Philosophie, speziell bei Immanuel Kant, auf den kategorischen Imperativ bezogen, also auf ein allgemeingültiges und unbedingtes moralisches Gesetz.
Die Pflicht, nicht zu lügen, ist für Kant ein kategorisches Gebot.
„Kategorisch“ wird sehr häufig als Adverb verwendet, das ein Verb verstärkt. Es steht dann meist direkt vor dem Verb oder am Satzanfang zur Betonung.
Der Minister lehnte den Vorschlag kategorisch ab.
Das Wort wird oft mit Verben des Ablehnens, Verneinens oder Ausschließens kombiniert. Häufige Wendungen sind „kategorisch ausschließen“, „kategorisch ablehnen“ und „kategorisch verneinen“.
Die Sprecherin hat Gerüchte über einen Rücktritt kategorisch dementiert.
Diese spezielle Bedeutung gehört zur Fachsprache der Philosophie. Sie erkennen sie an Schlüsselwörtern wie „Imperativ“, „Gebot“, „Pflicht“ oder dem Namen des Philosophen Immanuel Kant.
Im Ethikunterricht sprachen wir über Kants kategorischen Imperativ.
In der Philosophie kann unbedingt beschreiben, dass ein moralisches Gesetz ohne Bedingungen oder Ausnahmen gilt. Kategorisch ist bei Kant dagegen die feste Fachbezeichnung für diese Art von Gesetz, besonders in der Verbindung „kategorischer Imperativ“.

Bei Kant heißt ein solches allgemeingültiges Gesetz kategorischer Imperativ.
Dieses moralische Gesetz soll unbedingt und ohne Ausnahme gelten.