kindlich
Die Eigenschaften eines Kindes aufweisend, wie zum Beispiel Unschuld, Naivität oder Verspieltheit. Diese Beschreibung ist meist neutral oder positiv gemeint.
Sie hat sich ihre kindliche Neugier bis ins hohe Alter bewahrt.

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Die Eigenschaften eines Kindes aufweisend, wie zum Beispiel Unschuld, Naivität oder Verspieltheit. Diese Beschreibung ist meist neutral oder positiv gemeint.
Sie hat sich ihre kindliche Neugier bis ins hohe Alter bewahrt.

Das Adjektiv „kindlich“ leitet sich vom Nomen „das Kind“ ab. Die Endung „-lich“ bedeutet oft „wie“ oder „sich beziehend auf“, also „wie ein Kind“ oder „auf ein Kind bezogen“.
Er hat einen sehr kindlichen Humor.
Diese Bedeutung erkennt man oft daran, dass „kindlich“ positive Eigenschaften von Erwachsenen beschreibt. Typische Verbindungen sind „kindliche Freude“, „kindliche Neugier“ oder „kindlicher Glaube“.
Trotz seines Alters hat er sich eine kindliche Freude am Leben bewahrt.
In dieser Bedeutung wird „kindlich“ oft in einem wissenschaftlichen oder formellen Kontext verwendet, um Phänomene der Kindheit zu beschreiben. Es bezieht sich auf die Entwicklungsphase und nicht auf den Charakter.
Die Studie untersucht die kindliche Wahrnehmung von Farben.
„naiv“ und „kindlich“ können beide eine Art Unschuld beschreiben. „naiv“ ist aber oft kritisch gemeint: Jemand glaubt zu leicht oder versteht die Gefahr nicht. „kindlich“ ist meistens neutral oder positiv und beschreibt Eigenschaften wie Unschuld, Freude oder Verspieltheit. Es muss nicht heißen, dass jemand dumm oder unvorsichtig ist. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide an Kinder erinnern. Wenn die fehlende Vorsicht wichtig ist, sagt man „naiv“. Wenn etwas unschuldig oder verspielt wirkt, passt „kindlich“ besser.

Meine Freundin hat eine kindliche Freude, wenn sie Schnee sieht.
Im Zug war sie naiv und ließ ihre Tasche offen neben der Tür stehen.