knien
Sich auf ein oder beide Knie niederlassen, sodass der Körper auf den Knien ruht.
Er kniete vor ihr nieder, um ihr den Heiratsantrag zu machen.

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Sich auf ein oder beide Knie niederlassen, sodass der Körper auf den Knien ruht.
Er kniete vor ihr nieder, um ihr den Heiratsantrag zu machen.

Das Verb „knien“ ist direkt vom Nomen „das Knie“ abgeleitet. Es beschreibt die Handlung, die man mit den Knien ausführt.
Das Kind kniete auf dem Boden, um mit seinen Spielzeugautos zu spielen.
Das Perfekt von „knien“ wird standardsprachlich mit dem Hilfsverb „haben“ gebildet, da es eine Position beschreibt.
Er hat eine Stunde lang vor dem Altar gekniet.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „knien“ oft mit den Präpositionen „vor“ (+ Dativ) oder „auf“ (+ Dativ) verwendet.
Der Gärtner kniet auf der Erde, um Unkraut zu jäten.
Die Wendung „sich in etwas knien“ ist reflexiv und verlangt die Präposition „in“ mit dem Akkusativ. Sie bedeutet, sich einer Sache mit voller Energie zu widmen.
Ich muss mich jetzt richtig in dieses Projekt knien, um die Frist einzuhalten.
Die übertragene Bedeutung „sich in etwas knien“ gehört zur Umgangssprache und klingt sehr engagiert und tatkräftig.
Wenn du die Prüfung bestehen willst, musst du dich in den Lernstoff knien.
„knien“ und „hocken“ beschreiben beide eine niedrige Körperhaltung mit gebeugten Beinen. Bei „knien“ berührt ein Knie oder beide Knie den Boden, und der Körper ruht auf den Knien. Bei „hocken“ sind die Knie stark gebeugt, aber man sitzt eher tief auf den Füßen oder nahe am Boden. Die Knie müssen dabei nicht den Boden berühren. Die Wörter können verwechselt werden, weil die Haltungen ähnlich aussehen. Zusätzlich kann „hocken“ umgangssprachlich auch einfach „sitzen“ bedeuten, oft für längere Zeit. Wenn die Knie auf dem Boden sind, sagt man „knien“; wenn man tief in der Hocke ist, sagt man „hocken“.

Beim Putzen kniet Paul vor dem Sofa, um die Münze zu suchen.
Jana hockt im Garten neben der Pflanze und schaut sich die Blätter an.