Eine chemische Substanz mit anregender Wirkung auf das zentrale Nervensystem, die natürlicherweise in Kaffeebohnen, Teeblättern, Kakaobohnen und Kolanüssen vorkommt.
beispiel
Ich trinke abends keinen Kaffee mehr, weil mich das Koffein vom Schlafen abhält.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort leitet sich von „Kaffee“ ab. Die Endung „-in“ wird im Deutschen häufig für chemische Substanzen und Wirkstoffe verwendet, wie auch bei „Aspirin“ oder „Penicillin“.
BEISPIEL
Koffein ist der anregende Wirkstoff im Kaffee.
Verwendung als Stoffname
„Koffein“ ist ein nicht zählbares Nomen (ein Stoffname). Daher wird es meist ohne Artikel oder mit Mengenangaben wie „viel“, „wenig“ oder „kein“ verwendet.
BEISPIEL
Dieser Tee enthält nur sehr wenig Koffein.
Wichtige Adjektive
Im Alltag sind die davon abgeleiteten Adjektive „koffeinhaltig“ (mit Koffein) und „koffeinfrei“ (ohne Koffein) sehr nützlich. Du findest sie oft auf Getränkeverpackungen.
BEISPIEL
Möchten Sie normalen oder koffeinfreien Kaffee?
Vergleichen mit
confusable
Koffein vs Nikotin
„das Koffein“ und „das Nikotin“ sind beide Stoffe, die auf den Körper wirken. Sie werden manchmal verwechselt, weil beide anregend wirken können und mit Gewohnheiten verbunden sind. „Koffein“ findet man vor allem in Kaffee, Tee, Kakao oder Cola und es macht wach. „Nikotin“ kommt vor allem in Tabakprodukten vor und macht stark abhängig; es ist außerdem giftig. Wenn es um Kaffee oder Energie geht, passt „Koffein“. Wenn es um Rauchen, Tabak oder Zigaretten geht, passt „Nikotin“.
Koffein
Wegen der Arbeit hat Lisa am Abend noch Kaffee mit Koffein getrunken.
Nikotin
Viele Raucher finden es schwer, vom Nikotin loszukommen.