Angehöriger einer historischen, meist ostslawischen Völkergruppe, die für ihre militärischen Fähigkeiten und ihre selbstverwalteten Gemeinschaften im Süden Russlands und der Ukraine bekannt war.
beispiel
Der Kosake saß stolz auf seinem Pferd und blickte über die weite Steppe.
Tipps
Grammatik: N-Deklination
„Der Kosake“ ist ein schwaches maskulines Nomen (N-Deklination). Das bedeutet, es erhält in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-n“: den/dem/des Kosaken. Auch der Plural lautet „die Kosaken“.
BEISPIEL
Der Film handelt von einem jungen Kosaken.
Typische Verbindungen
Das Wort ist stark mit bestimmten Bildern verknüpft. Häufige Assoziationen sind „auf dem Pferd reiten“, „in der weiten Steppe leben“ und ihre Rolle als „berühmte Reiter“ oder „mutige Krieger“.
BEISPIEL
Man sagt, ein Kosake sei ohne sein Pferd nicht vollständig.
Kultureller Kontext
Im deutschen Sprachraum sind Kosaken auch durch ihre Kultur bekannt, insbesondere durch die „Kosakenchöre“. Diese Chöre sind berühmt für ihre kraftvollen Stimmen und traditionellen russischen Lieder.
BEISPIEL
Zu Weihnachten besucht meine Familie oft ein Konzert eines Kosakenchors.