
die Kreide
Ein weiches, weißes oder farbiges Material aus Kalkstein, das zum Schreiben oder Zeichnen auf Tafeln verwendet wird.
Die Lehrerin schrieb die Hausaufgaben mit weißer Kreide an die Tafel.
Kreide
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Ein weiches, weißes oder farbiges Material aus Kalkstein, das zum Schreiben oder Zeichnen auf Tafeln verwendet wird.
Die Lehrerin schrieb die Hausaufgaben mit weißer Kreide an die Tafel.

Eine feste Wendung, die bedeutet, bei jemandem Schulden zu haben.
Ich habe mir Geld von ihm geliehen und stehe jetzt mit 50 Euro bei ihm in der Kreide.
„Kreide“ ist meist ein unzählbares Material. Wenn man ein einzelnes Teil meint, verwendet man die Kombination „ein Stück Kreide“.
Gibst du mir bitte ein Stück Kreide?
Im Kontext von Schule oder Zeichnen wird „Kreide“ oft mit der Präposition „mit“ verwendet: „mit Kreide schreiben“ oder „mit Kreide malen“.
Die Kinder malen mit bunter Straßenkreide auf dem Gehweg.
Die Redewendung „bei jemandem in der Kreide stehen“ hat eine feste Struktur. Die Person, bei der man Schulden hat, steht immer im Dativ nach der Präposition „bei“.
Er hat mir beim Umzug geholfen, jetzt stehe ich bei ihm in der Kreide.
Die Redewendung stammt aus der Zeit, als Wirte oder Händler die Schulden ihrer Kunden mit Kreide auf eine Tafel schrieben. Wer „in der Kreide stand“, dessen Name war auf der Schuldenliste vermerkt.
Seit ich mir Geld von ihr geliehen habe, stehe ich bei ihr tief in der Kreide.