Eine Person, die Kunstgeschichte wissenschaftlich erforscht, interpretiert und lehrt. Kunsthistoriker analysieren Kunstwerke in ihrem historischen und kulturellen Kontext.
beispiel
Der Kunsthistoriker hielt einen faszinierenden Vortrag über die Symbolik in den Gemälden der Renaissance.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses Wort ist eine Zusammensetzung aus „Kunst“ und „Historiker“. Es beschreibt also ganz wörtlich einen Historiker, der sich auf das Fachgebiet Kunst spezialisiert hat.
BEISPIEL
Als Kunsthistoriker kennt er sich bestens mit der Malerei des Barock aus.
Wortfamilie
Das Wort gehört zur Wortfamilie um „die Kunstgeschichte“. Dieses Substantiv bezeichnet das wissenschaftliche Fach, mit dem sich ein Kunsthistoriker beschäftigt.
BEISPIEL
Sie studierte Kunstgeschichte, um später als Kunsthistorikerin im Museum zu arbeiten.
Typische Tätigkeiten
Typische Verben, die die Arbeit eines Kunsthistorikers beschreiben, sind „forschen“, „analysieren“, „interpretieren“ und „einen Vortrag halten“.
BEISPIEL
Der Kunsthistoriker analysiert die Pinselstriche, um das Gemälde zu datieren.
Vergleichen mit
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Kunsthistoriker vs Kurator
„Kurator“ und „Kunsthistoriker“ können beide in Museen, Galerien oder mit Kunst arbeiten. Sie haben aber unterschiedliche Aufgaben. Ein „Kurator“ plant Ausstellungen, wählt Objekte aus und ist für eine Sammlung oder Präsentation verantwortlich. Ein „Kunsthistoriker“ erforscht Kunst wissenschaftlich, erklärt Kunstwerke und ordnet sie in ihre Zeit und Kultur ein. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein Kurator oft auch viel über Kunstgeschichte weiß und ein Kunsthistoriker in einem Museum arbeiten kann. Praktisch gilt: Bei Ausstellung und Organisation passt „Kurator“, bei Forschung und Analyse passt „Kunsthistoriker“.
Kunsthistoriker
Auf der Feier spricht der Kunsthistoriker über die Farben in alten Gemälden.
Kurator
Im Gespräch erklärte der Kurator, warum dieses Bild am Eingang hängt.