kuscheln
Sich an jemanden oder etwas anschmiegen, um Wärme, Geborgenheit oder Zuneigung zu spüren oder zu geben.
Am Sonntagabend kuscheln wir gerne auf dem Sofa und schauen einen Film.

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Sich an jemanden oder etwas anschmiegen, um Wärme, Geborgenheit oder Zuneigung zu spüren oder zu geben.
Am Sonntagabend kuscheln wir gerne auf dem Sofa und schauen einen Film.

„Kuscheln“ kann mit oder ohne Reflexivpronomen verwendet werden, was die Bedeutung leicht ändert. „Mit jemandem kuscheln“ bedeutet eine gegenseitige Handlung. „Sich an jemanden kuscheln“ beschreibt eine einseitige Bewegung hin zu jemandem.
Die Kinder kuscheln mit ihrem Vater auf dem Sofa.
Die Präposition zeigt die Art der Beziehung an. Man kuschelt „mit“ einer Person (Partner), „an“ einer Person oder einem Gegenstand (Richtung) oder „in“ etwas Weichem (hinein).
Er kuschelt gerne mit seiner Katze.
Wenn „kuscheln“ ohne Reflexivpronomen verwendet wird, beschreibt es oft eine gemütliche, entspannte Situation. Typische Orte dafür sind „auf dem Sofa kuscheln“ oder „im Bett kuscheln“.
An kalten Wintertagen kuscheln wir oft im Bett und lesen.
„umarmen“ und „kuscheln“ haben beide mit körperlicher Nähe und Zuneigung zu tun. „umarmen“ ist eine einzelne Handlung: Man nimmt jemanden in die Arme, zum Beispiel zur Begrüßung, zum Abschied oder zum Trost. „kuscheln“ dauert meistens länger und bedeutet, dass man sich eng an jemanden oder etwas anschmiegt, oft weil es warm und gemütlich ist. Die Wörter können verwechselt werden, weil beides liebevoll sein kann. Wenn es um eine kurze Geste mit den Armen geht, passt „umarmen“. Wenn es um längere Nähe und Gemütlichkeit geht, passt „kuscheln“.

Yusuf kuschelt abends gern mit seiner Katze auf dem Sofa.
Nach dem Essen hat Lena ihre Freundin im Park lange umarmt.