die Lebenskraft
Die innere Energie, Vitalität und Widerstandsfähigkeit, die einem Lebewesen innewohnt und es am Leben erhält.
Nach der Krankheit kehrte ihre Lebenskraft nur langsam zurück.

Lebenskraft
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Die innere Energie, Vitalität und Widerstandsfähigkeit, die einem Lebewesen innewohnt und es am Leben erhält.
Nach der Krankheit kehrte ihre Lebenskraft nur langsam zurück.

Das Wort setzt sich aus „Leben“ und „Kraft“ zusammen, verbunden durch ein „s“. Es beschreibt also wörtlich die „Kraft des Lebens“.
Trotz ihres hohen Alters ist sie noch voller Lebenskraft.
„Lebenskraft“ wird oft mit Verben verwendet, die einen Gewinn oder Verlust beschreiben. Typische Verbindungen sind „Lebenskraft schöpfen“, „Lebenskraft sammeln“ oder „seine Lebenskraft verlieren“.
In der Natur konnte er neue Lebenskraft schöpfen.
Das Wort „Lebenskraft“ gehört eher einem gehobenen oder leicht poetischen Sprachstil an. Es beschreibt eine tiefere, fundamentale Energie, nicht nur körperliche Fitness.
Der Frühling weckt in allen Dingen eine neue Lebenskraft.
„die Kraft“ und „die Lebenskraft“ sprechen beide von Energie und Stärke. „Kraft“ ist das normale, allgemeine Wort: Es kann körperliche Stärke oder seelische Stärke in einer schweren Situation meinen. „Lebenskraft“ ist spezieller und klingt stärker nach innerer Vitalität, Gesundheit und dem Willen zu leben. Man benutzt es oft, wenn jemand nach Krankheit, Alter oder großer Belastung wieder lebendig und widerstandsfähig wirkt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Energie meinen. Als einfache Regel gilt: Für Alltagssituationen meist „Kraft“, für die tiefe innere Energie eines Lebewesens eher „Lebenskraft“.

Nach der Operation kam ihre Lebenskraft langsam zurück.
Vor der Prüfung sammelt sie noch einmal ihre ganze Kraft.