das Lehramt
Der Beruf oder die Tätigkeit als Lehrer an einer Schule.
Nach dem Referendariat trat sie direkt ins Lehramt ein.

Lehramt
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Der Beruf oder die Tätigkeit als Lehrer an einer Schule.
Nach dem Referendariat trat sie direkt ins Lehramt ein.

Das Wort „Lehramt“ setzt sich aus „Lehr-“ (vom Verb „lehren“) und „Amt“ (Position, öffentliche Aufgabe) zusammen. Es bedeutet also wörtlich „Lehraufgabe“ oder „Lehrposition“.
Sie strebt eine Karriere im Lehramt an.
Die Kombination „auf Lehramt studieren“ ist eine feste Wendung. Die Präposition „auf“ ist hier fest und kann nicht einfach ausgetauscht werden. So drückt man aus, dass man ein Studium mit dem Ziel absolviert, Lehrer zu werden.
Er ist nach Berlin gezogen, um auf Lehramt zu studieren.
Wenn man „auf Lehramt studiert“, kann man die Schulform mit der Präposition „für“ genauer bestimmen. Typische Ergänzungen sind „für Grundschulen“, „für Gymnasien“ oder „für Berufsschulen“.
Sie studiert auf Lehramt für Gymnasien mit den Fächern Deutsch und Geschichte.
Wenn es um den Beruf geht, wird „Lehramt“ oft mit Verben wie „eintreten“, „ausüben“ oder „tätig sein“ verwendet. Die Präposition ist dann meist „in“ oder „im“.
Nach dem Studium möchte er so schnell wie möglich ins Lehramt eintreten.
„Lehramt“ und „Referendariat“ gehören beide zum Weg in den Lehrerberuf. „Lehramt“ meint den Beruf als Lehrer oder das Studium, das auf diesen Beruf vorbereitet. „Referendariat“ ist die praktische Ausbildungszeit nach dem Studium, in der man schon an einer Schule arbeitet und weiter geprüft wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Gesprächen über Lehrerbildung vorkommen. Merke: Erst studiert man auf Lehramt, danach kommt meist das Referendariat.

Nach dem Abitur möchte Lena Lehramt studieren, weil sie gern mit Jugendlichen arbeitet.
Im Referendariat unterrichtet Paul zwei Klassen und besucht zusätzlich Seminare.