
lehrreich
So beschaffen, dass man daraus etwas lernen kann; informativ und den Horizont erweiternd.
Der Besuch im Technikmuseum war für die ganze Familie sehr lehrreich.
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So beschaffen, dass man daraus etwas lernen kann; informativ und den Horizont erweiternd.
Der Besuch im Technikmuseum war für die ganze Familie sehr lehrreich.

Beschreibt eine oft negative oder schwierige Erfahrung, aus der man eine wichtige Lektion für die Zukunft gelernt hat.
Der gescheiterte Geschäftsversuch war eine teure, aber sehr lehrreiche Erfahrung für ihn.
Das Wort setzt sich aus dem Stamm des Verbs „lehren“ und der Endung „-reich“ zusammen. Etwas, das „lehrreich“ ist, ist also wörtlich „reich an Lehre“ oder voller Lektionen.
Die Dokumentation über die Tiefsee war unglaublich lehrreich.
„Lehrreich“ wird oft mit abstrakten Nomen kombiniert, die eine Form von Wissensvermittlung oder Erfahrung beschreiben. Typisch sind „eine lehrreiche Erfahrung“, „ein lehrreiches Gespräch“ oder „ein lehrreicher Vortrag“.
Danke für das Gespräch, es war wirklich sehr lehrreich für mich.
Wenn eine schwierige oder negative Erfahrung gemeint ist, aus der man gelernt hat, wird dies oft durch zusätzliche Adjektive wie „schmerzhaft“ oder „teuer“ deutlich gemacht.
Der Verlust des Projekts war eine teure, aber lehrreiche Lektion in Sachen Planung.
Ein Museumsbesuch kann bildend und lehrreich sein. Lehrreich betont, dass man dabei konkrete neue Kenntnisse gewinnt. Bildend hebt stärker die umfassende Entwicklung von Wissen, Geist und kulturellem Verständnis hervor.

Der Museumsbesuch war lehrreich, weil sie dort viel über die Herstellung alter Münzen erfuhr.
Der Museumsbesuch war bildend, weil er ihr Verständnis für die europäische Kultur erweiterte.