Ein Künstler, der seine eigenen Lieder textet, komponiert und meist selbst zur Gitarre oder zum Klavier singt. Im deutschen Sprachraum sind die Texte oft persönlich, gesellschaftskritisch oder politisch.
beispiel
Konstantin Wecker ist ein bekannter deutscher Liedermacher, der für seine kritischen Texte bekannt ist.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „Lieder“ (Plural von „das Lied“) und „Macher“. Ein Liedermacher ist also wörtlich jemand, der Lieder macht.
BEISPIEL
Schon als Jugendlicher wollte er Liedermacher werden.
Kultureller Kontext
Im Deutschen hat der Begriff eine besondere kulturelle Bedeutung. Er bezeichnet oft Künstler, die nicht nur unterhalten, sondern in ihren Texten auch persönliche, politische oder gesellschaftskritische Themen behandeln.
BEISPIEL
Der Liedermacher sang über soziale Ungerechtigkeit in der Gesellschaft.
Typische Verbindungen
Häufig wird ein Liedermacher durch Adjektive näher beschrieben, die sich auf den Inhalt seiner Lieder beziehen. Typisch sind zum Beispiel „ein politischer Liedermacher“ oder „ein kritischer Liedermacher“.
BEISPIEL
Reinhard Mey ist einer der bekanntesten deutschen Liedermacher.
Vergleichen mit
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Liedermacher vs Sänger
„der Sänger“ und „der Liedermacher“ können beide Künstler meinen, die Lieder singen. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt. Ein Sänger muss die Lieder nicht selbst schreiben; er kann auch Lieder von anderen vortragen. Ein Liedermacher schreibt oder komponiert seine Lieder normalerweise selbst und singt sie oft mit Gitarre oder Klavier. Deshalb ist „Liedermacher“ genauer, wenn die eigenen Texte und die persönliche oder politische Aussage wichtig sind. Verwechseln kann man die Wörter, weil viele Liedermacher auch Sänger sind. Aber nicht jeder Sänger ist ein Liedermacher.
Liedermacher
Der Liedermacher erzählte vor jedem Lied kurz, warum er den Text geschrieben hat.
Sänger
Beim Stadtfest trat ein bekannter Sänger mit seiner Band auf.