der Locher
Ein Bürogerät, mit dem man Löcher in Papier stanzt, um es in einem Ordner abheften zu können.
Kannst du mir bitte den Locher geben? Ich muss diese Dokumente abheften.

Locher
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Ein Bürogerät, mit dem man Löcher in Papier stanzt, um es in einem Ordner abheften zu können.
Kannst du mir bitte den Locher geben? Ich muss diese Dokumente abheften.

Das Wort „Locher“ leitet sich vom Nomen „das Loch“ ab. Die Endung „-er“ kann im Deutschen sowohl ein Werkzeug (etwas, das etwas macht) als auch eine Person bezeichnen. Das erklärt die beiden Bedeutungen des Wortes: das Bürogerät und die historische Berufsbezeichnung.
Der neue Locher stanzt bis zu 20 Blätter gleichzeitig.
„Der Locher“ gehört zur Wortfamilie um „das Loch“. Das dazugehörige Verb lautet „lochen“ und bedeutet, ein Loch in etwas zu machen, meistens in Papier.
Ich muss diese Blätter noch lochen, bevor ich sie abhefte.
Im Büroalltag wird der Locher oft mit Verben wie „benutzen“, „brauchen“ oder „sich leihen“ verwendet. Das Ziel ist meist, Dokumente oder Papiere „abzuheften“.
Könnte ich mir kurz deinen Locher leihen?
Die Bedeutung der Person, die Lochkarten stanzt, ist heute veraltet und wird nur in historischen Kontexten über die Anfänge der Computertechnik verwendet. Im Alltag ist immer das Bürogerät gemeint.
In alten Rechenzentren arbeiteten viele Locherinnen und Locher.