Eine meist flüssige Substanz, die in der Lage ist, andere feste, flüssige oder gasförmige Stoffe aufzulösen, ohne sich dabei selbst chemisch zu verändern. Das Ergebnis ist eine homogene Mischung, die als Lösung bezeichnet wird.
beispiel
Zum Reinigen des Pinsels benötigen Sie ein spezielles Lösungsmittel, um die Ölfarbe zu entfernen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich zusammen aus „Lösung“ (von „auflösen“) und „Mittel“. Es ist also wörtlich ein Mittel, um etwas aufzulösen. Das „s“ ist ein Fugenlaut, der die beiden Wortteile verbindet.
BEISPIEL
Aceton ist ein bekanntes Lösungsmittel für Nagellack.
Register und Kontext
„Lösungsmittel“ ist ein Fachbegriff aus der Chemie, der aber auch im Alltag in bestimmten Kontexten wie beim Renovieren, Basteln oder Reinigen verwendet wird.
BEISPIEL
Tragen Sie beim Umgang mit diesem Lösungsmittel bitte Handschuhe.
Satzbau und Verwendung
Oft wird der Zweck des Lösungsmittels mit „zum“ + Infinitiv oder „für“ + Nomen angegeben. Es dient dazu, eine bestimmte Substanz zu entfernen oder aufzulösen.
BEISPIEL
Ich brauche ein Lösungsmittel zum Entfernen von Kleberesten.
Vergleichen mit
confusable
Lösungsmittel vs Lösung
„die Lösung“ und „das Lösungsmittel“ gehören in der Chemie eng zusammen, meinen aber nicht dasselbe. „das Lösungsmittel“ ist der Stoff, der einen anderen Stoff auflösen kann, oft eine Flüssigkeit wie Wasser. „die Lösung“ ist das Ergebnis, wenn der Stoff im Lösungsmittel aufgelöst ist. Die Wörter können leicht verwechselt werden, weil sie ähnlich aussehen und im gleichen Vorgang vorkommen. Merksatz: Das Lösungsmittel macht das Auflösen möglich, die Lösung entsteht danach.
Lösungsmittel
Wasser ist in diesem Versuch das Lösungsmittel für das Salz.
Lösung
Die Lösung war klar, nachdem sich der Zucker vollständig im Wasser aufgelöst hatte.