Eine Person, die Teil der "Maker-Bewegung" ist und gerne Dinge selbst herstellt, repariert oder modifiziert. Oft werden dabei moderne Technologien wie 3D-Drucker oder Mikrocontroller eingesetzt.
beispiel
In seiner Freizeit ist er ein begeisterter Maker und baut Roboter in seiner Werkstatt.
Tipps
Herkunft des Wortes
„Maker“ ist ein modernes Lehnwort aus dem Englischen und leitet sich direkt vom Verb „to make“ (machen, herstellen) ab. Es hat sich zusammen mit der internationalen „Maker-Bewegung“ im Deutschen etabliert.
BEISPIEL
Die Maker-Szene in Berlin ist sehr aktiv und kreativ.
Kontext und Register
Das Wort wird fast ausschließlich im Kontext von Technologie, Handwerk und der Do-it-yourself-Kultur verwendet. Es beschreibt eine Person, die technisch-kreative Projekte realisiert, oft mit modernen Werkzeugen.
BEISPIEL
Auf der Maker-Messe stellen viele Tüftler ihre neuesten Erfindungen vor.
Typische Verbindungen
Häufige Wortkombinationen sind „Maker-Szene“, „Maker-Bewegung“ oder „Maker-Messe“. Als Adjektiv wird oft „begeistert“ oder „kreativ“ verwendet.
BEISPIEL
Er ist ein kreativer Maker, der aus alten Geräten neue Kunstwerke schafft.
Vergleichen mit
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Maker vs Erfinder
„der Erfinder“ und „der Maker“ haben beide mit neuen oder selbst gemachten Dingen zu tun. Ein Erfinder entwickelt aber etwas Neues, zum Beispiel eine neue Technik oder eine neue Methode. Ein Maker stellt Dinge selbst her, repariert sie oder verändert sie, oft mit moderner Technik. Das Ergebnis muss dabei nicht völlig neu sein. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide kreativ arbeiten. Praktisch gesagt: Ein Erfinder bringt eine neue Idee in die Welt, ein Maker baut und probiert gern selbst.
Maker
Im Jugendzentrum zeigt ein Maker den Kindern, wie ein 3D-Drucker funktioniert.
Erfinder
Der Erfinder stellte eine Maschine vor, die Wasser schneller reinigen kann.