die Missgunst
Das Gefühl des Neides und der Unzufriedenheit darüber, dass eine andere Person Erfolg, Glück oder Besitz hat, den man ihr nicht gönnt.
Aus reiner Missgunst sprach sie schlecht über den Erfolg ihrer Kollegin.

Missgunst
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Das Gefühl des Neides und der Unzufriedenheit darüber, dass eine andere Person Erfolg, Glück oder Besitz hat, den man ihr nicht gönnt.
Aus reiner Missgunst sprach sie schlecht über den Erfolg ihrer Kollegin.

Das Wort besteht aus der Vorsilbe „miss-“ und dem Nomen „die Gunst“ (das Wohlwollen). „Missgunst“ ist also wörtlich das Gegenteil von Wohlwollen – das Gefühl, jemandem seinen Erfolg oder sein Glück nicht zu gönnen.
Er spürte die Missgunst seiner Kollegen, nachdem er befördert wurde.
„Missgunst“ wird oft mit Verben kombiniert, die ein Gefühl beschreiben. Typische Wendungen sind „Missgunst empfinden“, „Missgunst hegen“, „Missgunst spüren“ oder „Missgunst zeigen“.
Sie konnte ihre Missgunst gegenüber der Gewinnerin kaum verbergen.
Um die Motivation für eine Handlung zu beschreiben, wird oft die Präposition „aus“ verwendet. Die Wendung „aus (reiner) Missgunst“ erklärt, warum jemand negativ handelt.
Er hat die Gerüchte nur aus reiner Missgunst verbreitet.
„die Gunst“ und „die Missgunst“ sehen ähnlich aus, bedeuten aber fast das Gegenteil. „Gunst“ ist eine positive Haltung: Jemand ist einer Person wohlgesinnt oder unterstützt sie. „Missgunst“ ist negativ: Man gönnt einer anderen Person ihren Erfolg, ihr Glück oder ihren Besitz nicht. Die Wörter können verwechselt werden, weil sie sprachlich sehr nah wirken. Achte besonders auf „Miss-“: Es macht die Bedeutung negativ und hat oft mit Neid zu tun.

Nach ihrer Beförderung spürte sie die Missgunst einiger Kollegen.
Mit seiner guten Präsentation hat er heute die Gunst der Chefin gewonnen.