
in Mitleidenschaft ziehen
Jemanden oder etwas beschädigen, beeinträchtigen oder negativ beeinflussen, oft als unbeabsichtigte Folge eines Ereignisses.
Durch den Wasserrohrbruch wurde auch die darunterliegende Wohnung in Mitleidenschaft gezogen.
Mitleidenschaft
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Jemanden oder etwas beschädigen, beeinträchtigen oder negativ beeinflussen, oft als unbeabsichtigte Folge eines Ereignisses.
Durch den Wasserrohrbruch wurde auch die darunterliegende Wohnung in Mitleidenschaft gezogen.
Das Wort „Mitleidenschaft“ wird fast nur in der festen Wendung „etwas/jemanden in Mitleidenschaft ziehen“ verwendet. Es bedeutet, dass etwas unbeabsichtigt beschädigt oder negativ beeinflusst wird.
Die alten Bäume wurden durch den Sturm stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Wendung wird sehr häufig im Passiv verwendet, um den Schaden zu betonen: „Das Haus wurde in Mitleidenschaft gezogen.“ Im Aktiv-Satz ist die Ursache das Subjekt: „Der Sturm zog das Haus in Mitleidenschaft.“
Die Landwirtschaft wurde von der Dürre stark in Mitleidenschaft gezogen.
Das Wort setzt sich aus „Mitleid“ und der Endung „-schaft“ zusammen. Während „Mitleid“ heute „Sympathie“ bedeutet, geht es hier um die ältere Bedeutung des „Mit-Leidens“, also darum, zusammen mit etwas anderem Schaden zu nehmen.
Bei dem Unfall wurde nicht nur das Auto, sondern auch der Gartenzaun in Mitleidenschaft gezogen.
Die Formulierung „in Mitleidenschaft ziehen“ gehört eher zur Schriftsprache oder einem formelleren Stil. Man findet sie oft in Nachrichten, Berichten oder offiziellen Mitteilungen.
Auch die lokale Wirtschaft wurde durch die Schließung der Fabrik in Mitleidenschaft gezogen.