Die historische Epoche in Europa zwischen der Antike und der Neuzeit, die ungefähr vom 6. bis zum 15. Jahrhundert dauerte. Diese Zeit ist unter anderem durch Feudalismus, Rittertum und den starken Einfluss der Kirche geprägt.
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Viele Burgen und Kathedralen in Deutschland stammen aus dem Mittelalter.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „das Mittel" und „das Alter". Es bedeutet also wörtlich „das mittlere Zeitalter" und liegt zwischen der Antike und der Neuzeit.
BEISPIEL
Das Mittelalter war eine faszinierende Epoche.
Wortfamilie
Das zugehörige Adjektiv ist „mittelalterlich". Es beschreibt Dinge, Personen oder Ideen, die aus dem Mittelalter stammen oder an diese Zeit erinnern.
BEISPIEL
Wir besuchten einen mittelalterlichen Markt in der Altstadt.
Richtige Präposition
Wenn man über Ereignisse oder das Leben in dieser Epoche spricht, verwendet man fast immer die Präposition „in" mit Dativ: „im Mittelalter".
BEISPIEL
Im Mittelalter war das Leben für die meisten Menschen sehr hart.
Typische Verbindungen
Historiker unterteilen die Epoche oft genauer. Man spricht vom „frühen Mittelalter" (ca. 6.–10. Jh.), „Hochmittelalter" (ca. 11.–13. Jh.) und „späten Mittelalter" (ca. 14.–15. Jh.).
BEISPIEL
Die meisten großen Kathedralen wurden im Hochmittelalter gebaut.
Vergleichen mit
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Mittelalter vs Renaissance
„Mittelalter“ und „Renaissance“ sind beide wichtige Epochen der europäischen Geschichte. Sie können verwechselt werden, weil sie zeitlich nahe beieinanderliegen und sich teilweise überschneiden. Das „Mittelalter“ meint die ältere Epoche zwischen Antike und Neuzeit, mit Rittertum, Feudalismus und starkem Einfluss der Kirche. Die „Renaissance“ kommt später und betont die Wiederentdeckung der Antike in Kunst, Wissenschaft und Denken. Als einfache Orientierung: Mittelalter klingt eher nach Burgen und Rittern, Renaissance eher nach Kunst, Forschung und neuem Interesse an der Antike.
Mittelalter
Im Geschichtsunterricht lesen wir über Städte und Burgen im Mittelalter.
Renaissance
In der Renaissance interessierten sich viele Künstler wieder stark für die Antike.