mittelbar
Nicht auf direktem Weg, sondern indirekt, durch die Vermittlung von etwas oder jemandem erfolgend. Das Gegenteil von „unmittelbar“.
Die neuen Gesetze haben nur mittelbare Auswirkungen auf unser tägliches Leben.

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Nicht auf direktem Weg, sondern indirekt, durch die Vermittlung von etwas oder jemandem erfolgend. Das Gegenteil von „unmittelbar“.
Die neuen Gesetze haben nur mittelbare Auswirkungen auf unser tägliches Leben.

Das Wort leitet sich von „das Mittel“ ab. Etwas, das „mittelbar“ geschieht, passiert nicht direkt, sondern über ein „Mittel“, also einen Zwischenschritt oder eine vermittelnde Instanz.
Die Information erreichte uns nur auf mittelbarem Weg.
„Mittelbar“ wird oft mit abstrakten Nomen wie „Auswirkung“, „Folge“, „Einfluss“ oder „Zusammenhang“ kombiniert.
Die Entscheidung der Regierung hatte einen mittelbaren Einfluss auf die lokale Wirtschaft.
Dieses Adjektiv gehört zu einem eher formellen Sprachstil. Man findet es häufig in juristischen, politischen oder wissenschaftlichen Texten.
Er ist nur mittelbar für den Schaden verantwortlich.
„direkt“ und „mittelbar“ beschreiben beide, wie etwas mit etwas anderem verbunden ist. „direkt“ bedeutet: ohne Zwischenschritt. Eine Wirkung, ein Kontakt oder eine Verbindung geht also unmittelbar von einer Sache zur anderen. „mittelbar“ bedeutet dagegen: nicht direkt, sondern über etwas oder jemanden dazwischen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft bei Folgen, Einflüssen oder Beziehungen benutzt werden. Praktisch kann man sich merken: Bei „direkt“ gibt es keinen Umweg, bei „mittelbar“ gibt es einen Zwischenschritt.

Der Streik betrifft die Kunden nur mittelbar, weil zuerst die Lieferanten Probleme bekommen.
Die neue Regel hat direkte Folgen für alle Mitarbeiter.