monoton
Gleichförmig und ohne Abwechslung, wodurch etwas als langweilig oder ermüdend empfunden wird.
Die Arbeit am Fließband ist sehr monoton.

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Gleichförmig und ohne Abwechslung, wodurch etwas als langweilig oder ermüdend empfunden wird.
Die Arbeit am Fließband ist sehr monoton.

Das Wort stammt vom griechischen „monos“ (einzig, allein) und „tonos“ (Ton). Diese Herkunft erklärt beide Bedeutungen: eine Tätigkeit mit nur einem „Ton“ (ohne Abwechslung) ist langweilig, und eine Stimme mit nur einem „Ton“ klingt gleichförmig.
Das monotone Geräusch des Motors machte ihn schläfrig.
Der Kontext macht klar, welche Bedeutung gemeint ist. Bezieht sich „monoton“ auf eine Tätigkeit, einen Prozess oder eine Landschaft, bedeutet es „langweilig“. Bezieht es sich auf eine Stimme oder ein Geräusch, bedeutet es „gleichförmig im Ton“.
Sein Alltag war monoton und ohne Überraschungen.
In der Bedeutung „langweilig“ wird „monoton“ oft verwendet, um sich wiederholende Tätigkeiten oder einen ereignislosen Alltag zu beschreiben. Typisch sind „monotone Arbeit“, „monotone Bewegungen“ oder „ein monotones Leben“.
Nach stundenlanger monotoner Fahrt auf der Autobahn brauchte sie eine Pause.
„langweilig“ und „monoton“ liegen nah beieinander, wenn etwas keine Abwechslung bietet. „langweilig“ beschreibt vor allem die Wirkung auf eine Person: Man interessiert sich nicht und langweilt sich. „monoton“ beschreibt stärker die Form: Etwas bleibt immer gleich, wiederholt sich oder klingt ohne Veränderung. Deshalb passt „monoton“ gut zu Arbeit, Geräuschen, Stimmen oder Abläufen. Nicht alles Langweilige ist monoton, aber Monotonie kann etwas langweilig machen.

Die Stimme des Lehrers klang monoton, und viele wurden müde.
Nach zehn Minuten wurde das Spiel für die Zuschauer langweilig.