
der Nachtwächter
Eine Person, deren Beruf es ist, ein Gebäude, ein Gelände oder eine Anlage während der Nacht zu bewachen und für Sicherheit zu sorgen.
Der Nachtwächter macht jede Stunde seinen Rundgang durch das Fabrikgelände.
Nachtwächter
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Eine Person, deren Beruf es ist, ein Gebäude, ein Gelände oder eine Anlage während der Nacht zu bewachen und für Sicherheit zu sorgen.
Der Nachtwächter macht jede Stunde seinen Rundgang durch das Fabrikgelände.

Ein historischer Beruf, bei dem eine Person nachts durch die Straßen einer Stadt ging, um für Ordnung zu sorgen, die Stunden auszurufen und vor Feuer zu warnen.
Bei der Stadtführung erzählte der als Nachtwächter verkleidete Guide Geschichten aus dem Mittelalter.

Umgangssprachlich und abwertend für eine Person, die als langsam, unaufmerksam oder geistig schwerfällig empfunden wird.
Beeil dich mal, du alter Nachtwächter, sonst verpassen wir den Zug!
Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „die Nacht“ und „der Wächter“. Ein Wächter ist eine Person, die wacht oder etwas bewacht. Der Nachtwächter ist also wörtlich eine Person, die in der Nacht Wache hält.
Die Firma stellt einen Nachtwächter ein, um das Gelände zu sichern.
Mit dem modernen Nachtwächter verbindet man typische Tätigkeiten wie „einen Rundgang machen“, „ein Gelände bewachen“ oder „für Sicherheit sorgen“.
Der Nachtwächter macht zweimal pro Nacht einen Kontrollgang durch das Gebäude.
Die historische Bedeutung erkennt man oft an Signalwörtern wie „früher“, „im Mittelalter“ oder im Zusammenhang mit „Stadtführungen“ in alten Städten.
In Rothenburg ob der Tauber kann man abends an einer Tour mit dem Nachtwächter teilnehmen.
Die Verwendung als Schimpfwort für eine langsame Person ist rein umgangssprachlich und abwertend. Man findet sie oft in direkter, ungeduldiger Anrede.
Nun komm schon, du Nachtwächter, wir sind schon spät dran!