
nichts
Indefinitpronomen, das die Abwesenheit von allem oder das Gegenteil von 'etwas' bezeichnet; keine Sache.
Ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen.
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Indefinitpronomen, das die Abwesenheit von allem oder das Gegenteil von 'etwas' bezeichnet; keine Sache.
Ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen.

Eine feste Wendung, mit der man sich für eine möglicherweise verletzende Bemerkung entschuldigen oder sie abmildern möchte.
Nichts für ungut, aber dieses Hemd steht dir wirklich nicht.

Eine feste Wendung, die bedeutet, dass jemand alles verloren hat (z.B. Geld, Besitz, Perspektive).
Nach der Insolvenz seiner Firma stand er vor dem Nichts.

Eine umgangssprachliche, feste Wendung, um eine Bitte oder einen Vorschlag entschieden abzulehnen.
Du willst schon wieder mein Auto leihen? Nichts da!
Im Deutschen gibt es keine doppelte Verneinung. Das Wort „nichts“ allein macht den Satz negativ. Man verwendet es nicht zusammen mit „nicht“.
Ich sehe nichts.
Genau wie „etwas“ ist auch „nichts“ ein unveränderliches Pronomen. Es wird niemals dekliniert und behält immer die gleiche Form.
Ich habe Angst vor nichts.
Nach „nichts“ kann ein Adjektiv folgen. Dieses wird dann großgeschrieben und erhält die Endung für sächliche Nomen im Singular (-es).
Heute ist nichts Besonderes passiert.
Um „nichts“ zu verstärken, wird oft das Wort „gar“ davorgesetzt. Die Kombination „gar nichts“ bedeutet „überhaupt nichts“ oder „nothing at all“.
Ich habe heute noch gar nichts getrunken.
„Nichts für ungut“ ist eine feste Redewendung. Man benutzt sie, um eine kritische oder potenziell verletzende Aussage abzuschwächen.
Nichts für ungut, aber deine neue Frisur gefällt mir nicht so gut.
Der Ausdruck „Nichts da!“ ist eine sehr direkte und umgangssprachliche Art, eine Bitte oder einen Vorschlag entschieden abzulehnen. Er ist nicht unhöflich, aber sehr bestimmt.
Kann ich mir 20 Euro leihen? – Nichts da, du hast mir die letzten auch nicht zurückgegeben!
Nichts und kein drücken beide aus, dass etwas fehlt. Nichts steht selbstständig für eine abwesende Sache; kein begleitet dagegen ein ausdrücklich genanntes Nomen und wird an dieses angepasst.

Im Kühlschrank finde ich nichts zum Frühstück.
Im Kühlschrank finde ich kein Brot zum Frühstück.