nichts
Indefinitpronomen, das die Abwesenheit von allem oder das Gegenteil von 'etwas' bezeichnet; keine Sache.
Ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen.

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Indefinitpronomen, das die Abwesenheit von allem oder das Gegenteil von 'etwas' bezeichnet; keine Sache.
Ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen.

Im Deutschen gibt es keine doppelte Verneinung. Das Wort „nichts“ allein macht den Satz negativ. Man verwendet es nicht zusammen mit „nicht“.
Ich sehe nichts.
Genau wie „etwas“ ist auch „nichts“ ein unveränderliches Pronomen. Es wird niemals dekliniert und behält immer die gleiche Form.
Ich habe Angst vor nichts.
Nach „nichts“ kann ein Adjektiv folgen. Dieses wird dann großgeschrieben und erhält die Endung für sächliche Nomen im Singular (-es).
Heute ist nichts Besonderes passiert.
Um „nichts“ zu verstärken, wird oft das Wort „gar“ davorgesetzt. Die Kombination „gar nichts“ bedeutet „überhaupt nichts“ oder „nothing at all“.
Ich habe heute noch gar nichts getrunken.
„Nichts für ungut“ ist eine feste Redewendung. Man benutzt sie, um eine kritische oder potenziell verletzende Aussage abzuschwächen.
Nichts für ungut, aber deine neue Frisur gefällt mir nicht so gut.
Der Ausdruck „Nichts da!“ ist eine sehr direkte und umgangssprachliche Art, eine Bitte oder einen Vorschlag entschieden abzulehnen. Er ist nicht unhöflich, aber sehr bestimmt.
Kann ich mir 20 Euro leihen? – Nichts da, du hast mir die letzten auch nicht zurückgegeben!
„etwas“ und „nichts“ stehen in einem klaren Gegensatz. „etwas“ meint eine unbestimmte Sache oder eine kleine Menge. „nichts“ meint, dass keine Sache da ist oder dass keine Menge vorhanden ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft ohne genaues Nomen stehen. Praktisch ist: Wenn wenigstens eine Sache oder eine kleine Menge vorhanden ist, passt „etwas“. Wenn gar keine Sache vorhanden ist, passt „nichts“.

Nach dem Gespräch sagt sie nichts mehr zu ihrer Kollegin.
Für das Projekt brauchen wir noch etwas Geld.