
nie
Zu keinem Zeitpunkt; niemals.
Ich habe noch nie Sushi gegessen.
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Zu keinem Zeitpunkt; niemals.
Ich habe noch nie Sushi gegessen.

Eine verstärkte Form von „nie“, die absolute Ablehnung oder Unmöglichkeit ausdrückt.
Ich werde dir mein Auto nie und nimmer leihen.
Wie andere Adverbien kann „nie“ an Position 1 stehen und eine Inversion auslösen. Steht es im Satz, befindet es sich meist nach dem konjugierten Verb und Pronomen.
Nie hätte ich das von dir gedacht.
„Nie“ verneint eine Handlung oder ein Ereignis für alle Zeitpunkte. Es bedeutet, dass etwas zu keinem Zeitpunkt in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft passiert ist oder passieren wird.
Er war noch nie in Asien.
Im Deutschen wird doppelte Verneinung vermieden. Verwenden Sie „nie“ nicht zusammen mit anderen Negationswörtern wie „kein“ oder „nicht“ im selben Satzteil.
Er hat nie Zeit für mich.
Die Formulierung „nie und nimmer“ ist eine feste Redewendung zur starken Betonung. Sie drückt eine absolute und oft emotionale Ablehnung oder Unmöglichkeit aus.
Das werde ich nie und nimmer akzeptieren!
Nie und niemals bedeuten beide, dass etwas zu keinem Zeitpunkt geschieht. Nie wirkt meist neutral, während niemals oft stärker, kategorischer oder emotionaler klingt. Für eine sachliche Aussage passt nie; für ein nachdrückliches Versprechen oder eine entschiedene Ablehnung eher niemals.

Ich trinke im Alltag nie Alkohol.
Nach dem Unfall schwor ich, niemals wieder Alkohol zu trinken.