päpstlich
Den Papst oder das Papsttum betreffend; vom Papst ausgehend.
Der päpstliche Segen wurde den Gläubigen auf dem Petersplatz erteilt.

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Den Papst oder das Papsttum betreffend; vom Papst ausgehend.
Der päpstliche Segen wurde den Gläubigen auf dem Petersplatz erteilt.

Das Adjektiv „päpstlich“ ist direkt vom Nomen „der Papst“ abgeleitet. Die Endung „-lich“ macht daraus ein Adjektiv, wobei der Vokal „a“ zu einem Umlaut „ä“ wird.
Die Entscheidung des Papstes ist eine päpstliche Anordnung.
Dieses Adjektiv wird oft in festen Verbindungen gebraucht. Häufige Kombinationen sind „der päpstliche Stuhl“ (Symbol für das Amt des Papstes), „ein päpstlicher Erlass“ oder „die päpstliche Schweizergarde“.
Die päpstliche Schweizergarde ist für die Sicherheit des Vatikans zuständig.
Das Wort „päpstlich“ gehört einem formellen Register an. Man findet es hauptsächlich in Texten und Gesprächen über Religion, Geschichte oder die Politik des Vatikans.
Der Historiker erforscht päpstliche Dokumente aus dem Mittelalter.
„katholisch“ und „päpstlich“ gehören beide zum Bereich der römisch-katholischen Kirche. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: „katholisch“ beschreibt allgemein die Kirche, ihre Mitglieder, Regeln oder Einrichtungen. „päpstlich“ meint genauer etwas, das direkt mit dem Papst oder seinem Amt zu tun hat oder von ihm kommt. Man kann die Wörter verwechseln, weil der Papst eine wichtige Rolle in der katholischen Kirche hat. Praktisch gilt: Für eine Gemeinde, eine Schule oder eine Person passt meistens „katholisch“. Für eine Entscheidung, ein Schreiben oder eine Reise des Papstes passt „päpstlich“.

Die Zeitung berichtete über den päpstlichen Besuch in der Stadt.
Meine Großmutter geht jeden Sonntag in die katholische Kirche.