Ein bewaffneter Kämpfer, der nicht zu einer regulären Armee gehört und im Untergrund, oft in besetzten Gebieten, gegen eine feindliche Macht kämpft.
beispiel
Im Zweiten Weltkrieg leisteten Partisanen in vielen Ländern Widerstand gegen die Besatzer.
Tipps
Grammatikfalle: N-Deklination
„Der Partisan“ ist ein maskulines Nomen der N-Deklination. Das bedeutet, es erhält in allen Fällen außer dem Nominativ Singular die Endung „-en“.
BEISPIEL
Die Journalistin interviewte den Partisanen.
Typische Verbindungen
Das Wort wird oft im historischen Kontext verwendet, besonders in Verbindung mit Verben wie „Widerstand leisten“ oder „kämpfen gegen“.
BEISPIEL
Die Partisanen leisteten jahrelang Widerstand.
Wortbildung
Der Wortstamm „Partisan-“ wird oft verwendet, um zusammengesetzte Nomen zu bilden, die sich auf diesen Kampf beziehen, wie zum Beispiel „Partisanenkampf“ oder „Partisanengruppe“.
BEISPIEL
Der Film dokumentiert den Partisanenkampf in den Bergen.
Vergleichen mit
confusable
Partisan vs Soldat
„Soldat“ und „Partisan“ bezeichnen beide Personen, die kämpfen können, aber sie gehören nicht zur gleichen Art von Gruppe. Ein „Soldat“ ist Teil der regulären Streitkräfte eines Landes und hat eine militärische Ausbildung. Ein „Partisan“ kämpft bewaffnet, gehört aber nicht zu einer regulären Armee. Er kämpft oft im Untergrund oder in einem besetzten Gebiet gegen eine feindliche Macht. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide in Kriegs- oder Konfliktsituationen vorkommen. Der wichtige Unterschied ist die Zugehörigkeit: Ein Soldat gehört offiziell zur Armee, ein Partisan kämpft außerhalb einer regulären Armee.
Partisan
Im besetzten Gebiet versteckt sich der Partisan in den Bergen.
Soldat
Der Soldat trägt eine Uniform und arbeitet auf einem Militärstützpunkt.