
der Pelz
Das dichte, weiche Haarkleid bestimmter Säugetiere, das sie vor Kälte schützt.
Der Bär hat einen dicken Pelz, der ihn im Winter wärmt.
Pelz
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Das dichte, weiche Haarkleid bestimmter Säugetiere, das sie vor Kälte schützt.
Der Bär hat einen dicken Pelz, der ihn im Winter wärmt.

Ein Kleidungsstück, insbesondere ein Mantel oder eine Jacke, das aus dem Fell von Tieren hergestellt ist.
Aus ethischen Gründen tragen heute viele Menschen keinen echten Pelz mehr.

Jemandem zu nahe kommen, ihn bedrängen oder aufdringlich werden.
Die Reporter rückten dem Politiker nach der Pressekonferenz ordentlich auf den Pelz.
Um die Bedeutungen zu unterscheiden, achte auf den Kontext. Spricht man von einem Tier, ist dessen Haarkleid gemeint. Geht es um Kleidung, die eine Person trägt, ist ein Kleidungsstück gemeint.
Der Pelz des Fuchses ist im Winter besonders dicht.
In der festen Wendung „jemandem auf den Pelz rücken“ steht die Person, die bedrängt wird, immer im Dativ. Die Struktur ist also: [Person im Dativ] auf den Pelz rücken.
Die Verkäufer im Basar sind mir zu sehr auf den Pelz gerückt.
Wenn es um das Haarkleid von Tieren geht, wird „Pelz“ oft mit Adjektiven wie „dicht“, „weich“ oder „warm“ kombiniert.
Der Biber hat einen sehr dichten und wasserabweisenden Pelz.
Im Zusammenhang mit Kleidung sind die Kombinationen „einen Pelz tragen“ sowie die Unterscheidung zwischen „echtem Pelz“ und „künstlichem Pelz“ (oder „Kunstpelz“) sehr häufig.
Sie trägt aus Überzeugung nur künstlichen Pelz.
Beide Wörter können die natürliche Behaarung eines Säugetiers bezeichnen. „Fell“ ist dafür der allgemeine Ausdruck; „Pelz“ bezeichnet oft besonders dichtes, weiches Haar und außerdem das daraus hergestellte Kleidungsstück. Verwende „Fell“ neutral beim Tier und „Pelz“ häufig bei Material oder Kleidung.

Der alte Pelz im Schrank ist sehr warm, aber heute trägt ihn niemand mehr.
Das dichte Fell des Fuchses schützt ihn im Winter vor der Kälte.