
die Pfarrkirche
Die Hauptkirche einer Kirchengemeinde (Pfarrei), in der der Pfarrer seinen Hauptsitz hat und die regelmäßigen Gottesdienste stattfinden.
Die Taufe findet am Sonntag in der örtlichen Pfarrkirche statt.
Pfarrkirche
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Die Hauptkirche einer Kirchengemeinde (Pfarrei), in der der Pfarrer seinen Hauptsitz hat und die regelmäßigen Gottesdienste stattfinden.
Die Taufe findet am Sonntag in der örtlichen Pfarrkirche statt.
Dieses Wort ist aus „Pfarr-“ und „Kirche“ zusammengesetzt. Der erste Teil kommt von „die Pfarrei“, was eine Kirchengemeinde bezeichnet. Es ist also wörtlich die „Kirche der Gemeinde“.
Die alte Pfarrkirche des Dorfes steht unter Denkmalschutz.
Der Wortstamm „Pfarr-“ findet sich in vielen Wörtern rund um die Kirchengemeinde: „der Pfarrer“ (der Priester), „die Pfarrei“ (die Gemeinde) und „das Pfarrhaus“ (das Wohnhaus des Pfarrers).
Der neue Pfarrer wohnt im Pfarrhaus direkt neben der Kirche.
In vielen Dörfern und Städten im deutschsprachigen Raum ist die Pfarrkirche ein zentrales Gebäude und ein wichtiger sozialer Treffpunkt, oft im historischen Zentrum gelegen.
Der Wochenmarkt findet immer auf dem Platz vor der Pfarrkirche statt.
Eine Pfarrkirche ist durch ihre Aufgabe innerhalb einer Pfarrei bestimmt: Sie ist deren Hauptkirche und Sitz des Pfarrers. Eine Stadtkirche ist dagegen wegen ihrer historischen Bedeutung für die Stadt oder ihrer zentralen Lage so benannt. Eine Kirche kann beides zugleich sein.

Sankt Marien ist als Sitz des Pfarrers die Pfarrkirche der Gemeinde.
Sankt Marien gilt wegen ihrer Geschichte und ihrer Lage am Marktplatz zugleich als Stadtkirche.