
das Pflaster
Ein kleiner, selbstklebender Verband, der auf eine kleine Wunde oder Verletzung geklebt wird, um sie zu schützen.
Nach dem Sturz hat sie sich ein Pflaster auf das Knie geklebt.
Pflaster
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Ein kleiner, selbstklebender Verband, der auf eine kleine Wunde oder Verletzung geklebt wird, um sie zu schützen.
Nach dem Sturz hat sie sich ein Pflaster auf das Knie geklebt.

Der Belag von Straßen, Wegen oder Plätzen, der aus einzelnen Steinen (Pflastersteinen) besteht.
Die Altstadt ist bekannt für ihr historisches Pflaster.

In übertragener Bedeutung ein Ort oder eine Umgebung, oft mit einer bestimmten Eigenschaft. Häufig in Wendungen wie "ein teures/hartes Pflaster sein".
München ist ein teures Pflaster zum Wohnen.

Ein medizinisches Klebepad, das auf die Haut aufgebracht wird, um über einen längeren Zeitraum einen Wirkstoff an den Körper abzugeben.
Der Arzt hat ihm ein Schmerzpflaster gegen die Rückenschmerzen verschrieben.
„Das Pflaster“ für eine Wunde ist nicht dasselbe wie das englische „plaster“ für Wände. Das Material für Wände heißt auf Deutsch „der Gips“ oder „der Putz“.
Ich habe mich geschnitten, hast du ein Pflaster für mich?
Die Bedeutung erkennen Sie leicht am Kontext. Spricht man von einer „Wunde“ oder „Verletzung“, ist der kleine Verband gemeint. Geht es um eine „Straße“, eine „Gasse“ oder die „Altstadt“, ist der Steinboden gemeint.
Die kleine Wunde am Finger blutet, kleb bitte ein Pflaster darauf.
Wenn man ein Pflaster auf eine Wunde klebt, verwendet man die Präposition „auf“ mit dem Akkusativ. Wenn das Pflaster sich bereits auf der Haut befindet, benutzt man „auf“ mit dem Dativ.
Die Mutter klebt ihrem Kind ein Pflaster auf das Knie.
Die Redewendung „ein teures/hartes/gutes Pflaster sein“ beschreibt die Lebensbedingungen an einem Ort. Sie wird oft verwendet, um über die Kosten oder die Schwierigkeiten in einer Stadt zu sprechen.
Berlin ist für Künstler kein einfaches Pflaster mehr.
Wenn ein Pflaster einen Wirkstoff abgibt, wird es oft genauer bezeichnet, z.B. als „Schmerzpflaster“ oder „Nikotinpflaster“. Der Kontext ist hier immer medizinisch und bezieht sich auf eine längerfristige Behandlung.
Um mit dem Rauchen aufzuhören, benutzt er ein Nikotinpflaster.
Der Verband und das Pflaster schützen beide eine Wunde. Ein Pflaster ist selbstklebend und passt meist zu kleinen Verletzungen, während ein Verband aus angelegtem Material bestehen kann und auch größere oder stärker zu schützende Stellen abdeckt. Bei einem kleinen Schnitt reicht oft ein Pflaster; sonst passt eher ein Verband.

Für den kleinen Schnitt am Finger klebte sie ein Pflaster auf.
Die Ärztin legte um die größere Wunde am Arm einen Verband an.