Ein Wirtschaftssystem, in dem eine zentrale staatliche Behörde die Produktion, Verteilung und Preisgestaltung von Gütern und Dienstleistungen plant und steuert. Sie ist das Gegenteil der Marktwirtschaft.
beispiel
In der ehemaligen DDR herrschte eine Planwirtschaft, die zu Versorgungsengpässen führte.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine Zusammensetzung aus „der Plan“ und „die Wirtschaft“. Es beschreibt also wörtlich eine Wirtschaft, die nach einem zentralen Plan funktioniert.
BEISPIEL
Merkmale einer Planwirtschaft sind staatliche Preisvorgaben und Produktionsziele.
Historischer Kontext
Der Begriff „Planwirtschaft“ ist eng mit der Geschichte der DDR und anderer ehemaliger sozialistischer Staaten verbunden. Er wird oft verwendet, um deren Wirtschaftssystem zu beschreiben.
BEISPIEL
Viele Menschen, die in der Planwirtschaft aufgewachsen sind, erinnern sich an Mangel und lange Wartezeiten.
Typische Adjektive
Häufig wird „Planwirtschaft“ mit Adjektiven wie „zentral“ oder „staatlich“ kombiniert, um zu betonen, wer die Kontrolle hat. Auch die Kombination „sozialistische Planwirtschaft“ ist üblich.
BEISPIEL
Die zentrale Planwirtschaft konnte nicht flexibel auf die Bedürfnisse der Menschen reagieren.
Vergleichen mit
confusable
Planwirtschaft vs Sozialismus
„der Sozialismus“ und „die Planwirtschaft“ können zusammen vorkommen, bedeuten aber nicht dasselbe. „Sozialismus“ ist eine politische und wirtschaftliche Idee oder ein politisches System. „Planwirtschaft“ ist ein bestimmtes Wirtschaftssystem, bei dem der Staat zentral plant, was produziert wird, wie es verteilt wird und welche Preise gelten. Lernende verwechseln die Wörter, weil sozialistische Staaten oft eine Planwirtschaft hatten. Trotzdem ist der Unterschied wichtig: Sozialismus ist die politische Idee oder Ordnung, Planwirtschaft ist die Art, die Wirtschaft zu organisieren.
Planwirtschaft
In einer Planwirtschaft entscheidet der Staat über viele Preise und Produkte.
Sozialismus
Für die Prüfung erklärt Frau Fischer den Sozialismus mit einfachen Beispielen.