der Präsidentschaftskandidat
Eine Person, die sich um das Amt des Präsidenten oder der Präsidentin eines Staates, einer Organisation oder eines Vereins bewirbt.
Der Präsidentschaftskandidat stellte im Fernsehen sein Wahlprogramm vor.

Präsidentschaftskandidat
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Eine Person, die sich um das Amt des Präsidenten oder der Präsidentin eines Staates, einer Organisation oder eines Vereins bewirbt.
Der Präsidentschaftskandidat stellte im Fernsehen sein Wahlprogramm vor.

Dieses lange Wort lässt sich leicht zerlegen: Es besteht aus „Präsidentschaft“ (das Amt des Präsidenten) und „Kandidat“. Das „s“ in der Mitte ist ein Fugen-s, das die beiden Teile verbindet.
Die Partei hat eine neue Präsidentschaftskandidatin nominiert.
Da das Wort auf „-kandidat“ endet, gehört es zur N-Deklination. Das bedeutet, es erhält im Genitiv, Dativ und Akkusativ Singular die Endung „-en“.
Die Journalisten stellten dem Präsidentschaftskandidaten viele Fragen.
Im politischen Kontext wird ein Präsidentschaftskandidat oft „aufgestellt“ oder „nominiert“. Er oder sie „tritt an“ und „stellt ein Programm vor“.
Die Partei muss noch entscheiden, welchen Präsidentschaftskandidaten sie aufstellt.
„der Präsident“ und „der Präsidentschaftskandidat“ hängen eng zusammen, aber sie bezeichnen nicht dieselbe Rolle. Ein Präsident hat das Amt schon. Ein Präsidentschaftskandidat bewirbt sich erst um dieses Amt, zum Beispiel bei einer Wahl in einem Staat, einer Organisation oder einem Verein. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit dem Präsidentenamt zu tun haben. Wichtig ist die Frage: Hat die Person das Amt schon, oder will sie es erst bekommen?

Der Präsidentschaftskandidat stellte im Kurs seine Ziele für den Verein vor.
Der Präsident hielt nach der Wahl eine kurze Rede.