Ein Medikament, das auf die Psyche des Menschen wirkt und zur Behandlung von psychischen Störungen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt wird. Es beeinflusst die Funktion des zentralen Nervensystems.
beispiel
Der Psychiater verschrieb dem Patienten ein Psychopharmakon zur Linderung seiner Depression.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus den griechischen Teilen „Psycho-“ (Seele, Geist) und „Pharmakon“ (Arzneimittel) zusammengesetzt. Es bedeutet also wörtlich ein „Arzneimittel für die Seele“.
BEISPIEL
Die Erforschung von Psychopharmaka hat die Psychiatrie revolutioniert.
Register: Fachsprache
„Psychopharmakon“ ist ein medizinischer Fachbegriff. Im Alltag sprechen die meisten Menschen eher allgemein von „Medikamenten gegen Depressionen“ oder „Beruhigungsmitteln“.
BEISPIEL
Die Wirkung von diesem Psychopharmakon tritt erst nach einigen Wochen ein.
Typische Verben
Häufige Verben in Verbindung mit diesem Wort sind „verschreiben“ (durch einen Arzt), „einnehmen“ (durch den Patienten) und „absetzen“ (das Beenden der Einnahme).
BEISPIEL
Ein Psychopharmakon sollte man niemals ohne ärztliche Anweisung absetzen.
Vergleichen mit
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Psychopharmakon vs Droge
„die Droge“ und „das Psychopharmakon“ können beide auf die Psyche wirken. Der wichtige Unterschied ist aber der Zweck und der Kontext. „Droge“ meint meistens ein Rauschmittel, oft illegal oder gefährlich und mit Risiko für Abhängigkeit. „Psychopharmakon“ meint ein Medikament, das Ärztinnen oder Ärzte bei psychischen oder neurologischen Krankheiten einsetzen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide das Bewusstsein oder die Stimmung beeinflussen können. Praktisch gilt: Bei medizinischer Behandlung ist „Psychopharmakon“ genauer; bei Rauschmitteln sagt man „Droge“.
Psychopharmakon
Das Psychopharmakon hilft ihm, weil es seine starken Angstzustände verringert.
Droge
Ich nehme keine Droge, weil ich die Wirkung nicht kontrollieren kann.