
der Pudel
Eine Hunderasse, die für ihr charakteristisches, lockiges Fell bekannt ist und in verschiedenen Größen gezüchtet wird.
Meine Nachbarin geht jeden Tag mit ihrem schwarzen Pudel spazieren.
Pudel
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Eine Hunderasse, die für ihr charakteristisches, lockiges Fell bekannt ist und in verschiedenen Größen gezüchtet wird.
Meine Nachbarin geht jeden Tag mit ihrem schwarzen Pudel spazieren.

Sich außerordentlich wohl, behaglich und zufrieden fühlen.
Seitdem er umgezogen ist, fühlt er sich in seiner neuen Wohnung pudelwohl.

Die wahre Natur, der eigentliche Sinn oder die verborgene Ursache einer Sache, die oft überraschend ist. Die Wendung stammt aus Goethes „Faust“.
Nach langem Reden wurde klar, was des Pudels Kern war: Es ging ihm nur ums Geld.
Wenn „Pudel“ in den festen Wendungen „pudelwohl“ oder „des Pudels Kern“ vorkommt, ist nicht der Hund gemeint. Diese idiomatischen Ausdrücke haben eine übertragene Bedeutung, die sich aus dem Kontext ergibt.
Zuerst schien das Problem einfach, aber dann zeigte sich des Pudels Kern.
Die Wendung „sich pudelwohl fühlen“ ist reflexiv. Die Person, die sich wohlfühlt, ist das Subjekt des Satzes, und „pudelwohl“ ist ein Adverb, das beschreibt, wie man sich fühlt.
Im neuen Haus mit dem großen Garten fühlt sich die ganze Familie pudelwohl.
In „pudelwohl“ dient „pudel-“ als Verstärkung und bedeutet „sehr“ oder „völlig“. Diese verstärkende Funktion gibt es auch in „pudelnass“ (völlig nass).
Nach dem Bad im See war der Hund pudelnass.
Die Redewendung „des Pudels Kern“ stammt aus Johann Wolfgang von Goethes berühmtem Werk „Faust“. Sie wird verwendet, um die überraschende, wahre Essenz einer Sache zu enthüllen.
Aha, das ist also des Pudels Kern! Du wolltest von Anfang an nur mein Geld.
Der Ausdruck „des Pudels Kern“ ist eine feste Einheit mit einem Genitiv („des Pudels“), der nicht verändert wird. Die gesamte Phrase funktioniert im Satz wie ein normales Nomen.
Lange haben wir diskutiert, bis wir des Pudels Kern endlich verstanden.