reich
Sehr viel Geld, Besitz oder Vermögen habend.
Er träumt davon, eines Tages reich zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen.

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Sehr viel Geld, Besitz oder Vermögen habend.
Er träumt davon, eines Tages reich zu sein und nicht mehr arbeiten zu müssen.

Wenn „reich“ bedeutet, dass etwas in großer Menge vorhanden ist, folgt immer die Präposition „an“ mit dem Dativ. Die Struktur lautet: reich an etwas (Dativ).
Spinat ist reich an Eisen.
„Reich“ ist das Adjektiv zum Nomen „der Reichtum“. Es gibt auch das Verb „bereichern“, was bedeutet, etwas reicher zu machen oder eine wertvolle Ergänzung zu sein.
Diese Reise hat mein Leben sehr bereichert.
Steht „reich“ allein und beschreibt eine Person, bedeutet es meist „wohlhabend“ (m01). Folgt „an“, ist die übertragene Bedeutung „viel von etwas enthaltend“ gemeint (m02). In Verbindung mit abstrakten Nomen wie „Erfahrung“ wird es ebenfalls figurativ verwendet (m03).
Er ist ein sehr reicher Mann.
Im übertragenen Sinn beschreibt „reich“ etwas, das vielfältig, wertvoll oder inhaltsvoll ist. Häufige Verbindungen sind „eine reiche Erfahrung“, „ein reiches Wissen“ oder „eine reiche Kultur“.
Der Austausch mit anderen Kulturen ist eine reiche Erfahrung.
„reich“ und „arm“ sind direkte Gegensätze, wenn es um Geld, Besitz oder Mittel geht. Eine reiche Person hat viel, eine arme Person hat wenig oder fast nichts. Beide Wörter können auch mit „an“ verwendet werden: Dann geht es nicht um Geld, sondern um eine Menge von etwas. Ein Land kann zum Beispiel reich an Wasser oder arm an Rohstoffen sein. Wichtig ist: „arm“ kann auch Mitgefühl ausdrücken, aber in diesem Gegensatz geht es vor allem um wenig Besitz oder wenig von etwas.

Die Familie ist reich und besitzt mehrere Häuser am See.
Viele Menschen in der Region sind arm und brauchen Unterstützung.