Eine wirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen Gewinn und eingesetztem Kapital in einem bestimmten Zeitraum beschreibt und somit die Ertragskraft einer Investition oder eines Unternehmens misst.
beispiel
Vor der Entscheidung prüfte der Investor sorgfältig die Rentabilität des gesamten Projekts.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort leitet sich vom Adjektiv „rentabel“ ab. Die Endung „-ität“ ist typisch für die Bildung von Substantiven aus Adjektiven und beschreibt eine Eigenschaft oder einen Zustand.
BEISPIEL
Eine hohe Rentabilität ist das Ziel jeder unternehmerischen Tätigkeit.
Register: Fachsprache
„Rentabilität“ ist ein Fachbegriff aus der Wirtschaft und dem Finanzwesen. Im alltäglichen Gespräch wird er selten verwendet.
BEISPIEL
Der Geschäftsbericht analysiert die Rentabilität der einzelnen Abteilungen.
Typische Verben
Im wirtschaftlichen Kontext wird die Rentabilität oft mit Verben wie „berechnen“, „prüfen“, „steigern“ oder „verbessern“ kombiniert.
BEISPIEL
Das Unternehmen sucht nach Wegen, um seine Rentabilität zu steigern.
Vergleichen mit
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Rentabilität vs Effizienz
„Effizienz“ und „Rentabilität“ haben beide mit einem guten Verhältnis zwischen Einsatz und Ergebnis zu tun. „Effizienz“ ist allgemeiner: Es geht um wenig Aufwand, zum Beispiel wenig Zeit, Energie oder Geld. „Rentabilität“ ist ein wirtschaftliches Wort und meint besonders, ob sich eingesetztes Kapital lohnt und Gewinn bringt. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein effizientes Unternehmen oft auch rentabler sein kann. Aber Effizienz allein bedeutet nicht automatisch Gewinn. Eine Maschine kann sehr effizient arbeiten, aber die Investition kann trotzdem wenig rentabel sein.
Rentabilität
Mehmet vergleicht die Rentabilität der Investition, bevor er sein Geld anlegt.
Effizienz
Im Lager steigt die Effizienz, wenn die Waren besser sortiert sind.