das Requiem
Eine musikalische Komposition, die auf dem Text der Totenmesse basiert. Berühmte Beispiele stammen von Mozart, Verdi oder Fauré.
Das Orchester führte Mozarts berühmtes Requiem in der voll besetzten Kirche auf.

Requiem
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Eine musikalische Komposition, die auf dem Text der Totenmesse basiert. Berühmte Beispiele stammen von Mozart, Verdi oder Fauré.
Das Orchester führte Mozarts berühmtes Requiem in der voll besetzten Kirche auf.

Das Wort „Requiem“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ruhe“. Es ist das erste Wort des lateinischen Gebets für Verstorbene: „Requiem aeternam dona eis, Domine“ („Ewige Ruhe gib ihnen, o Herr“). Diese Herkunft erklärt die Verbindung zum Tod und zur feierlichen Stimmung.
Die Musik des Requiems soll den Hinterbliebenen Trost spenden.
Ob die Musik (m01) oder die Messe (m02) gemeint ist, erkennen Sie am Verb. Eine musikalische Komposition wird „aufgeführt“, „komponiert“ oder „dirigiert“. Eine Messe hingegen wird „abgehalten“, „gelesen“ oder „gefeiert“.
Das berühmte Requiem von Mozart wurde im Konzerthaus aufgeführt.
„Requiem“ ist ein Wort für formelle, feierliche und oft traurige Anlässe. Es gehört zur gehobenen Sprache und wird im normalen Alltag kaum verwendet, außer man spricht über klassische Musik oder religiöse Zeremonien.
Zur Trauerfeier erklang ein Requiem für Chor und Orgel.
„die Messe“ und „das Requiem“ können beide mit katholischer Liturgie und Kirchenmusik zu tun haben. „Messe“ ist allgemeiner: Es kann der katholische Gottesdienst sein oder eine musikalische Vertonung dieses Gottesdienstes. „Requiem“ ist spezieller. Es ist eine Totenmesse oder eine Musik, die auf dem Text der Totenmesse basiert. Die Wörter können verwechselt werden, weil ein Requiem eine besondere Art von Messe sein kann. Wenn es um Verstorbene oder die Musik einer Totenmesse geht, ist „Requiem“ genauer.

Am Wochenende hört Sofia ein Requiem von Mozart.
Vor dem Konzert probt der Chor eine Messe von Haydn.