Ein Computerprogramm, das digitale Daten von einem Medium (wie einer CD, DVD oder Blu-ray) extrahiert und auf einer Festplatte speichert, oft unter Umwandlung des Formats.
beispiel
Er benutzte einen Ripper, um seine Musik-CDs in MP3-Dateien umzuwandeln.
Tipps
Kontexthinweis
Die beiden Bedeutungen sind sehr unterschiedlich. Der Kontext macht klar, was gemeint ist. Wörter wie „Software“, „CD“ oder „MP3“ deuten auf das Computerprogramm hin, während „Mord“, „Opfer“ oder „Polizei“ auf den Mörder verweisen.
BEISPIEL
Ich brauche einen guten Ripper, um meine alte Filmsammlung zu digitalisieren.
Herkunft und Verb
Dieses Wort kommt aus dem Englischen. Das zugehörige Verb im Deutschen ist „rippen“. Ein „Ripper“ ist also das Programm, mit dem man eine CD oder DVD „rippt“.
BEISPIEL
Kannst du mir zeigen, wie man mit diesem Programm eine CD rippt?
Kultureller Kontext
Diese Bezeichnung ist eine Anspielung auf den berühmten Londoner Serienmörder „Jack the Ripper“ aus dem 19. Jahrhundert. Der Begriff wird daher für besonders brutale Mörder verwendet, die ihre Opfer verstümmeln.
BEISPIEL
Wegen der grausamen Taten nannten ihn die Zeitungen den „Hamburger Ripper“.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Ripper vs Serienmörder
„Serienmörder“ und „Ripper“ können sich beide auf eine Person beziehen, die mehrere Menschen tötet. „Serienmörder“ ist der allgemeinere und neutralere Begriff für solche Täter über längere Zeit. „Ripper“ ist viel spezieller: Damit meint man einen Serienmörder, der seine Opfer besonders grausam verstümmelt. Das Wort klingt stärker und wird oft in Krimis, Medien oder historischen Bezügen verwendet. Verwechseln kann man die Wörter, weil ein „Ripper“ auch ein Serienmörder ist. Aber nicht jeder Serienmörder ist ein Ripper.
Ripper
In der Dokumentation wird ein besonders grausamer Täter als Ripper bezeichnet.
Serienmörder
Der Roman beginnt mit der Suche nach einem Serienmörder in einer kleinen Stadt.