die Robe
Ein langes, weites und oft schwarzes Amtsgewand, das von Richtern, Anwälten, Staatsanwälten oder auch Hochschulprofessoren bei offiziellen Anlässen getragen wird.
Der Richter zog vor der Verhandlung seine Robe an.

Robe
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Ein langes, weites und oft schwarzes Amtsgewand, das von Richtern, Anwälten, Staatsanwälten oder auch Hochschulprofessoren bei offiziellen Anlässen getragen wird.
Der Richter zog vor der Verhandlung seine Robe an.

Ob das Amtsgewand oder das Abendkleid gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Im Zusammenhang mit Berufen wie Richter oder Anwalt und Orten wie Gerichten ist das Amtsgewand gemeint. Bei festlichen Anlässen wie Bällen oder Galas ist das elegante Kleid gemeint.
Der Staatsanwalt trat in seiner Robe vor das Gericht.
Im juristischen oder akademischen Kontext wird die Robe oft mit den Verben „tragen“ oder „anlegen“ verwendet. Man spricht zum Beispiel von der „richterlichen Robe“.
In vielen Ländern ist es Pflicht, dass Anwälte vor Gericht eine Robe tragen.
Wenn „Robe“ ein Abendkleid meint, wird es oft von Adjektiven begleitet, die Eleganz und Luxus beschreiben. Typisch sind „eine elegante Robe“, „eine festliche Robe“ oder „eine atemberaubende Robe“.
Für die Hochzeit hat sie sich eine maßgeschneiderte Robe anfertigen lassen.
„das Kleid“ und „die Robe“ können beide ein Kleidungsstück meinen, das wie ein langes Kleid aussieht. „Kleid“ ist aber viel allgemeiner und passt zu Alltag, Arbeit oder Feiern. „Robe“ benutzt man nur in besonderen Kontexten: als sehr elegantes, langes Abendkleid oder als offizielles Amtsgewand, zum Beispiel bei Richterinnen und Richtern. Lernende können die Wörter verwechseln, weil eine Robe manchmal wie ein Kleid aussieht. Praktisch gilt: Für normale Kleidung sagt man „Kleid“, für sehr feierliche oder amtliche Kleidung eher „Robe“.

Die Richterin betritt den Saal in einer schwarzen Robe.
Vor dem Bewerbungsgespräch legt Anna ein schwarzes Kleid bereit.