die Sättigung
Das Gefühl, nach dem Essen voll zu sein und keinen Hunger mehr zu haben.
Nach dem reichhaltigen Weihnachtsessen stellte sich ein Gefühl der wohligen Sättigung ein.

Sättigung
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Das Gefühl, nach dem Essen voll zu sein und keinen Hunger mehr zu haben.
Nach dem reichhaltigen Weihnachtsessen stellte sich ein Gefühl der wohligen Sättigung ein.

Das Nomen „Sättigung“ gehört zur Wortfamilie von „satt“ (Adjektiv für „nicht mehr hungrig“) und „sättigen“ (Verb für „satt machen“). Die Endung „-ung“ bildet aus dem Verb ein feminines Nomen, ein sehr häufiges Muster im Deutschen.
Ein Apfel allein sättigt mich nicht für lange Zeit.
Da das Wort mehrere Fachbedeutungen hat, macht der Kontext klar, was gemeint ist. Geht es um Essen, ist das Gefühl des Vollseins gemeint. In der Chemie geht es um Lösungen, in der Fotografie um Farben und in der Wirtschaft um Märkte.
Die Sättigung der Farben in diesem Foto ist zu hoch.
Im Zusammenhang mit Essen wird „Sättigung“ oft mit Verben wie „eintreten“ oder „erreichen“ verwendet. Eine sehr häufige Formulierung ist auch „ein Gefühl der Sättigung“.
Nach einer großen Portion Nudeln tritt schnell ein Sättigungsgefühl ein.
In der Bildbearbeitung wird die Sättigung oft aktiv verändert. Typische Verben dafür sind „erhöhen“, „reduzieren“, „anpassen“ oder „verringern“.
Du solltest die Sättigung in diesem Bild etwas reduzieren, die Farben sind zu grell.
„der Hunger“ und „die Sättigung“ beschreiben zwei entgegengesetzte Körpergefühle beim Essen. „Hunger“ hat man, wenn der Körper Essen braucht. „Sättigung“ fühlt man nach dem Essen, wenn man genug gegessen hat und nicht weiteressen möchte. Der Gegensatz ist also einfach: Vor dem Essen hat man Hunger, nach einer ausreichenden Mahlzeit kommt Sättigung. Im Alltag sagt man häufiger „Ich habe Hunger“ oder „Ich bin satt“; „Sättigung“ klingt etwas sachlicher, zum Beispiel in Gesprächen über Ernährung.

Vollkornbrot sorgt bei mir für eine längere Sättigung.
Nach der Arbeit ist der Hunger so groß, dass wir sofort kochen.