Eine Kunstform, die durch Spott, Ironie, Übertreibung oder Humor Personen, Ereignisse oder gesellschaftliche Zustände kritisiert oder lächerlich macht. Der Begriff kann sich sowohl auf das Genre als auch auf ein einzelnes Werk beziehen.
beispiel
Die wöchentliche Fernsehsendung ist eine bissige Satire auf die aktuelle Politik.
Tipps
Präposition „auf“
Um das Ziel der Satire zu benennen, wird die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ verwendet. Man spricht also von „einer Satire auf etwas/jemanden“.
BEISPIEL
Der Artikel ist eine gelungene Satire auf die moderne Arbeitswelt.
Typische Adjektive
Satire wird oft mit beschreibenden Adjektiven kombiniert, die ihre Wirkung oder ihren Ton charakterisieren. Häufige Beispiele sind „bissige“, „treffende“, „politische“ oder „gesellschaftliche“ Satire.
BEISPIEL
Er ist bekannt für seine bissigen Satiren über das Leben in der Großstadt.
Kontext und Genre
„Satire“ kann sich sowohl auf das gesamte Genre beziehen als auch auf ein einzelnes Werk wie einen Text, einen Film oder eine Zeichnung. Der Kontext macht deutlich, was gemeint ist.
BEISPIEL
Ich lese gerne politische Satiren in Zeitungen.
Vergleichen mit
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Satire vs Ironie
„Ironie“ und „Satire“ haben beide oft mit Humor und Kritik zu tun. „Ironie“ ist eine Art zu sprechen: Man sagt etwas, meint aber eigentlich das Gegenteil. „Satire“ ist eher eine Kunstform oder ein Text, Film oder Beitrag, der mit Humor, Übertreibung und oft auch Ironie Kritik übt. Man kann die Wörter verwechseln, weil Satire häufig Ironie benutzt. Der einfache Unterschied ist: Ironie ist ein sprachliches Mittel, Satire ist meist ein ganzes Werk oder Genre.
Satire
Die Satire im Fernsehen macht sich über die neuen Regeln der Behörde lustig.
Ironie
Als der Bus schon wieder zu spät kam, sagte Tom mit Ironie: „Das klappt heute ja perfekt.“