der Scheiterhaufen
Ein aufgeschichteter Haufen aus Holz, der historisch dazu diente, Menschen, insbesondere verurteilte Ketzer oder Hexen, öffentlich zu verbrennen.
Im Mittelalter wurde Jeanne d'Arc auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Scheiterhaufen
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Ein aufgeschichteter Haufen aus Holz, der historisch dazu diente, Menschen, insbesondere verurteilte Ketzer oder Hexen, öffentlich zu verbrennen.
Im Mittelalter wurde Jeanne d'Arc auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Das Wort setzt sich aus „das Scheit“ (ein altes Wort für ein Stück Holz oder Holzscheit) und „der Haufen“ zusammen. Ein Scheiterhaufen ist also wörtlich ein „Haufen aus Holzscheiten“.
Für das große Feuer wurde ein riesiger Scheiterhaufen errichtet.
Dieses Wort wird fast ausschließlich in einem historischen Kontext verwendet. Es ist stark mit dem Mittelalter, der Inquisition und den Hexenverbrennungen verbunden.
In vielen historischen Romanen wird die Verbrennung auf dem Scheiterhaufen thematisiert.
Die häufigste Verbindung ist „jemanden auf dem Scheiterhaufen verbrennen“. Die Präposition ist dabei immer „auf“ mit Dativ. Man kann auch sagen, dass jemand „auf dem Scheiterhaufen endet“ oder „stirbt“.
Der verurteilte Ketzer sollte auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.