Die standardisierte, geschriebene Form einer Sprache, die in offiziellen Dokumenten, Büchern und im formellen Schriftverkehr verwendet wird. Sie unterscheidet sich oft von der gesprochenen Umgangssprache oder regionalen Dialekten.
beispiel
Obwohl er im Alltag Dialekt spricht, beherrscht er die deutsche Schriftsprache perfekt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „die Schrift“ und „die Sprache“ zusammen. Das „s“ in der Mitte (Fugen-s) verbindet die beiden Teile. Es bezeichnet also die Sprache, die man schreibt.
BEISPIEL
Die Regeln der Schriftsprache sind oft strenger als die der gesprochenen Sprache.
Typische Verbindungen
„Schriftsprache“ wird oft mit Verben des Lernens und Könnens verwendet. Typische Kombinationen sind „die Schriftsprache beherrschen“, „lernen“, „anwenden“ oder „verwenden“.
BEISPIEL
Für eine wissenschaftliche Arbeit muss man die akademische Schriftsprache beherrschen.
Kultureller Kontext
Der Begriff ist im deutschen Sprachraum besonders wichtig, da es viele regionale Dialekte gibt. Die Schriftsprache, auch Hochdeutsch oder Standarddeutsch genannt, dient als einheitlicher Standard, der die Kommunikation im ganzen Land sicherstellt.
BEISPIEL
In der Schule lernen alle Kinder die gleiche Schriftsprache, auch wenn sie zu Hause Dialekt sprechen.
Vergleichen mit
antonym · confusable
Schriftsprache vs Dialekt
„der Dialekt“ und „die Schriftsprache“ stehen oft im Gegensatz. Ein Dialekt ist eine regionale Form, die man vor allem im Alltag und beim Sprechen hört. Die Schriftsprache ist die standardisierte Form, die man in Büchern, offiziellen Texten, Bewerbungen oder Formularen benutzt. Verwechseln kann man sie, weil beide zu derselben Sprache gehören können. Aber sie passen in verschiedene Situationen: Mit Freunden spricht jemand vielleicht Dialekt, in einem offiziellen Brief schreibt er eher Schriftsprache.
Schriftsprache
Für die Bewerbung achtet Maria darauf, dass sie klare Schriftsprache verwendet.
Dialekt
Auf dem Dorf hört man noch oft den Dialekt der Region.