der Seelsorger
Eine Person, meist ein Geistlicher wie ein Pfarrer oder Priester, die Menschen in persönlichen oder spirituellen Krisen berät und betreut.
Nach dem schweren Verlust fand sie Trost im Gespräch mit einem Seelsorger.

Seelsorger
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Eine Person, meist ein Geistlicher wie ein Pfarrer oder Priester, die Menschen in persönlichen oder spirituellen Krisen berät und betreut.
Nach dem schweren Verlust fand sie Trost im Gespräch mit einem Seelsorger.

Das Wort setzt sich aus „Seele“ und „sorgen“ zusammen. Ein Seelsorger ist also wörtlich jemand, der sich um die Seele eines Menschen sorgt und kümmert.
Der Seelsorger hörte sich geduldig alle Sorgen an.
Der Begriff wird meist im religiösen oder institutionellen Kontext verwendet. Seelsorger arbeiten oft für Kirchen, aber auch in Krankenhäusern, im Militär oder in Gefängnissen, um Menschen Beistand zu leisten.
Im Krankenhaus gibt es einen Seelsorger, der Patienten und Angehörige betreut.
Typische Verben, die mit „Seelsorger“ verwendet werden, sind „ein Gespräch suchen“, „sich an jemanden wenden“ oder „Trost finden“. Die Tätigkeit selbst wird oft mit „als Seelsorger arbeiten“ beschrieben.
In ihrer Trauer wandte sie sich an die Seelsorgerin ihrer Gemeinde.
„der Pfarrer“ und „der Seelsorger“ können beide Menschen in persönlichen oder religiösen Fragen begleiten. „Pfarrer“ bezeichnet aber ein kirchliches Amt: Er leitet eine Gemeinde und hat feste Aufgaben. „Seelsorger“ beschreibt eher die Aufgabe, Menschen in schwierigen Situationen zu beraten und zu unterstützen. Ein Pfarrer kann also als Seelsorger arbeiten. Aber ein Seelsorger muss nicht immer als Pfarrer eine Gemeinde leiten. Die Wörter können verwechselt werden, weil sich ihre Arbeit oft überschneidet.

Der Seelsorger besucht morgen eine Patientin im Krankenhaus.
Im Gemeindehaus hat Paul dem Pfarrer von seiner Sorge erzählt.