
seinerzeit
Zu einer bestimmten, vergangenen Zeit; damals. Wird oft verwendet, um auf eine frühere Epoche oder einen früheren Lebensabschnitt zu verweisen.
Mein Großvater war seinerzeit ein sehr bekannter Architekt in dieser Stadt.
Loading your saved state.

Zu einer bestimmten, vergangenen Zeit; damals. Wird oft verwendet, um auf eine frühere Epoche oder einen früheren Lebensabschnitt zu verweisen.
Mein Großvater war seinerzeit ein sehr bekannter Architekt in dieser Stadt.
„Seinerzeit“ ist aus den alten Formen „seiner“ (Genitiv von „sein“) und „Zeit“ zusammengesetzt. Wörtlich bedeutet es „zu seiner Zeit“ oder „zur damaligen Zeit“.
Seinerzeit gab es in diesem Dorf nur eine einzige Straße.
Als Adverb kann „seinerzeit“ an Position 1 stehen, dann folgt das Verb an Position 2. Es kann aber auch nach dem Verb in der Satzmitte stehen.
Seinerzeit war das Reisen viel komplizierter.
Dieses Wort gehört einem gehobenen oder schriftlichen Sprachstil an. Es klingt oft etwas nostalgisch oder historisch.
Die Gebäude, die seinerzeit als modern galten, stehen heute unter Denkmalschutz.
„Damals“ und „seinerzeit“ verweisen beide auf eine vergangene Zeit. „Damals“ ist im Alltag meist direkt an einen konkreten Gesprächskontext gebunden, während „seinerzeit“ oft formeller oder rückblickender auf eine frühere Lebensphase oder Epoche wirkt. Verwende „damals“ im normalen Gespräch und „seinerzeit“ bei einem betonten Rückblick.

In seinen Erinnerungen schrieb er: Seinerzeit wohnte er noch in Köln.
Als wir über den Umzug sprachen, sagte ich: Damals wohnte ich noch in Köln.