
sentimental
Von starken Gefühlen, insbesondere Rührung oder Wehmut, leicht bewegt. Oft im Zusammenhang mit Erinnerungen, Musik oder Filmen.
Alte Liebesbriefe zu lesen macht mich immer ganz sentimental.
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Von starken Gefühlen, insbesondere Rührung oder Wehmut, leicht bewegt. Oft im Zusammenhang mit Erinnerungen, Musik oder Filmen.
Alte Liebesbriefe zu lesen macht mich immer ganz sentimental.

Abwertend für übertrieben gefühlvoll, rührselig oder kitschig.
Der Film war mir mit seiner Musik und den langen Abschiedsszenen zu sentimental.
Das Adjektiv „sentimental“ gehört zur Wortfamilie von „das Sentiment“, einem gehobenen Wort für „Gefühl“ oder „Empfindung“. Diese Verbindung hilft, die Bedeutung zu verstehen.
Er ist ein Mensch von großem Sentiment.
Ob das Wort neutral oder abwertend gemeint ist, hängt vom Kontext ab. Adverbien wie „zu“, „etwas“ oder „übertrieben“ signalisieren fast immer eine negative, kritische Bedeutung.
Ich finde dieses Lied ein bisschen zu sentimental.
Eine sehr häufige Verwendung ist die Wendung „sentimental werden“. Sie beschreibt den Moment, in dem eine Person von Gefühlen wie Rührung oder Wehmut ergriffen wird.
Immer wenn er das alte Fotoalbum ansieht, wird er sentimental.
In seiner negativen Bedeutung beschreibt „sentimental“ oft künstlerische Werke wie Filme, Bücher oder Lieder, die als kitschig oder übertrieben gefühlvoll empfunden werden.
Das Ende des Buches war mir zu sentimental und unrealistisch.
Emotional ist die neutrale, breite Bezeichnung für etwas, das starke Gefühle ausdrückt oder auslöst. Sentimental legt meist Rührung oder Wehmut nahe und kann auch übertrieben gefühlvoll wirken. Für allgemeine Gefühlsstärke passt emotional; bei rührseliger oder wehmütiger Wirkung passt sentimental besser.

Der Film erzählt sentimental von den glücklichen Tagen der beiden Freunde.
Der Film erzählt emotional vom schwierigen Abschied zweier Freunde.