Die Diskriminierung, Unterdrückung oder Benachteiligung von Personen aufgrund ihres Geschlechts. Sexismus äußert sich in Vorurteilen, Abwertungen und stereotypen Annahmen.
beispiel
Sexismus am Arbeitsplatz ist ein ernsthaftes Problem, das die Chancengleichheit behindert.
Tipps
Wortaufbau
Die Endung „-ismus“ bezeichnet oft eine Weltanschauung, eine Lehre oder eine gesellschaftliche Haltung. Wenn du diese Endung siehst, weißt du, dass es um ein System oder eine Ideologie geht.
BEISPIEL
Die Diskussion über Kapitalismus und Sozialismus ist sehr komplex.
Unzählbares Nomen
„Sexismus“ wird meist als unzählbares Nomen verwendet. Man spricht daher von „viel Sexismus“ oder „wenig Sexismus“, aber normalerweise nicht von „einem Sexismus“ im Singular.
BEISPIEL
In der Werbebranche gibt es leider immer noch viel Sexismus.
Typische Verbindungen
Häufige Ausdrücke sind „gegen Sexismus kämpfen“, „Sexismus erfahren“ oder „alltäglicher Sexismus“. Oft wird auch der Kontext genannt, z.B. „Sexismus am Arbeitsplatz“.
BEISPIEL
Viele Frauen erfahren im Alltag Sexismus.
Vergleichen mit
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Sexismus vs Diskriminierung
„Diskriminierung“ und „Sexismus“ beschreiben beide eine ungerechte Behandlung von Menschen. „Diskriminierung“ ist der allgemeinere Begriff und kann sich auf verschiedene Merkmale beziehen, zum Beispiel Herkunft, Religion, Alter oder Geschlecht. „Sexismus“ ist eine bestimmte Form davon: Es geht um Benachteiligung, Vorurteile oder Abwertung wegen des Geschlechts. Die Wörter können verwechselt werden, weil Sexismus immer mit Diskriminierung zu tun haben kann. Wenn das Geschlecht der Grund ist, ist „Sexismus“ genauer. Wenn der Grund allgemeiner oder ein anderer ist, passt „Diskriminierung“ besser.
Sexismus
In der Werkstatt ist Sexismus ein Thema, weil Frauen dort oft weniger zugetraut wird.
Diskriminierung
Bei der Bewerbung hat sie Diskriminierung erlebt, weil ihr ausländischer Abschluss nicht ernst genommen wurde.