sich
Reflexivpronomen der 3. Person (er/sie/es/sie) und der formellen Anrede (Sie) im Akkusativ. Es wird verwendet, wenn das Subjekt und das direkte Objekt einer Handlung identisch sind.
Er rasiert sich jeden Morgen.

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Reflexivpronomen der 3. Person (er/sie/es/sie) und der formellen Anrede (Sie) im Akkusativ. Es wird verwendet, wenn das Subjekt und das direkte Objekt einer Handlung identisch sind.
Er rasiert sich jeden Morgen.

Das Pronomen „sich“ steht im Akkusativ, wenn es das einzige Objekt im Satz ist. Gibt es jedoch ein weiteres Akkusativobjekt, steht „sich“ im Dativ, weil es dann die Person bezeichnet, für die etwas getan wird.
Er wäscht sich. (Akkusativ)
In einem Hauptsatz steht „sich“ normalerweise direkt nach dem konjugierten Verb. Wenn das Subjekt nicht an erster Position steht, folgt „sich“ direkt nach dem Subjekt.
Sie freut sich auf den Urlaub.
Einige Verben müssen immer mit einem Reflexivpronomen wie „sich“ verwendet werden. Dazu gehören zum Beispiel „sich beeilen“, „sich bedanken“, „sich erkälten“ oder „sich freuen“. Ohne „sich“ ist der Satz ungrammatisch.
Er muss sich beeilen, um den Zug nicht zu verpassen.
Wenn „sich“ im Dativ steht, folgt oft ein Akkusativobjekt. Dieses Muster wird häufig verwendet, um auszudrücken, dass jemand etwas für sich selbst tut, z.B. „sich etwas ansehen“, „sich etwas kaufen“ oder „sich etwas wünschen“.
Er kauft sich ein neues Hemd.
Wenn das Subjekt im Plural steht (z.B. „sie“, „die beiden“, „die Freunde“), kann „sich“ eine gegenseitige Handlung bedeuten („einander“). Der Kontext macht klar, dass die Personen die Handlung miteinander ausführen.
Die Teammitglieder helfen sich bei der Arbeit.
„dich“ und „sich“ können beide als Objekt bei einer Handlung stehen, aber sie beziehen sich auf verschiedene Personen. „dich“ benutzt man, wenn man direkt mit einer Person in der Du-Form spricht und diese Person das Ziel der Handlung ist. „sich“ benutzt man, wenn jemand etwas mit oder für sich selbst tut, also bei „er“, „sie“, „es“, „sie“ im Plural oder bei der höflichen Anrede „Sie“. Die Verwechslung entsteht, weil beide oft bei ähnlichen Verben stehen, zum Beispiel „waschen“, „freuen“ oder „vorstellen“. Merke: Bei „du“ heißt es „dich“, bei „er/sie/Sie“ heißt es meist „sich“.

Nach der Arbeit ruht sich Maria eine Stunde aus.
Ich sehe dich morgen nach dem Kurs.