die Sichtweite
Die maximale Entfernung, über die man bei den aktuellen Wetter- und Lichtverhältnissen klar sehen kann.
Die Sichtweite betrug wegen des starken Schneefalls weniger als 50 Meter.

Sichtweite
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Die maximale Entfernung, über die man bei den aktuellen Wetter- und Lichtverhältnissen klar sehen kann.
Die Sichtweite betrug wegen des starken Schneefalls weniger als 50 Meter.

Das Wort setzt sich aus „Sicht“ und „Weite“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich die „Weite“ (Entfernung), die man mit seiner „Sicht“ überblicken kann.
Vom Leuchtturm aus hatten wir bei klarem Wetter eine fantastische Sichtweite.
In dieser Bedeutung wird „Sichtweite“ oft mit konkreten Entfernungsangaben und dem Verb „betragen“ verwendet, besonders in Wetter- oder Verkehrsmeldungen.
Die Sichtweite auf der Autobahn beträgt aktuell unter 100 Meter.
Die Formulierung „in Sichtweite“ ist eine feste Wendung. Sie wird mit Verben wie „sein“, „kommen“ oder „bleiben“ verwendet und bedeutet „nah genug, um gesehen zu werden“.
Das Hotel liegt direkt am Strand und der Supermarkt ist in Sichtweite.
„die Sicht“ und „die Sichtweite“ hängen beide mit dem Sehen in einer Umgebung zusammen. „Die Sicht“ sagt allgemein, ob man gut oder schlecht sehen kann. „Die Sichtweite“ ist genauer: Sie nennt oder meint die Entfernung, bis zu der man noch sehen kann. Deshalb passt „Sichtweite“ besonders bei Wetterberichten, im Verkehr oder auf dem Meer. Verwechseln kann man die Wörter, weil man bei Nebel beides sagen kann. „Schlechte Sicht“ ist allgemeiner, „geringe Sichtweite“ betont die kurze Entfernung.

Bei dichtem Nebel betrug die Sichtweite nur wenige Meter.
Auf dem Berg wurde die Sicht plötzlich schlechter, weil Wolken kamen.