die Spore
Eine widerstandsfähige Fortpflanzungs- oder Dauerform bei Pilzen, Bakterien oder Pflanzen, die der Verbreitung und dem Überleben unter ungünstigen Bedingungen dient.
Schimmelpilze verbreiten sich durch winzige Sporen in der Luft.

Spore
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Eine widerstandsfähige Fortpflanzungs- oder Dauerform bei Pilzen, Bakterien oder Pflanzen, die der Verbreitung und dem Überleben unter ungünstigen Bedingungen dient.
Schimmelpilze verbreiten sich durch winzige Sporen in der Luft.

„Spore“ ist ein Begriff aus der Biologie. Man verwendet ihn hauptsächlich in wissenschaftlichen oder sachlichen Kontexten, wenn man über Pilze, Farne, Moose oder Bakterien spricht.
Im Biologieunterricht lernten wir, wie Farne sich durch Sporen vermehren.
Da Sporen meist unsichtbar und in riesiger Zahl auftreten, wird das Wort fast immer im Plural („die Sporen“) verwendet.
Nach dem Wasserschaden war die Belastung durch Schimmelpilz-Sporen in der Wohnung sehr hoch.
Sporen sind Fortpflanzungszellen, daher werden sie oft mit Verben der Bewegung und Entstehung kombiniert. Typisch sind „Sporen verbreiten (sich)“ und „Sporen bilden“.
Bestimmte Pilze können bei Trockenheit Sporen bilden, die Jahrzehnte überleben.
„Keim“ und „Spore“ gehören beide in den Bereich Biologie und können sehr kleine Lebensformen oder frühe Formen von Leben meinen. „Keim“ ist breiter: Im Alltag meint man damit oft Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren. In der Pflanzenwelt kann ein Keim auch der erste junge Trieb aus einem Samen sein. „Spore“ ist genauer und fachlicher: Sie ist eine besondere Fortpflanzungs- oder Überlebensform bei Pilzen, Bakterien oder Pflanzen. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide klein sind und mit Wachstum oder Krankheit zu tun haben. Für Hygiene und Krankheiten sagt man meist „Keim“; bei Pilzen und Verbreitung ist „Spore“ genauer.

Eine Spore kann lange überleben, bis die Bedingungen für Wachstum besser werden.
Auf ungewaschenen Händen können viele Keime sein.